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Akklimatisierung: Risikogruppen

Urlaubsorte werden meist nach dem Wunschdenken ausgewählt und weniger nach dem, was die Gesundheit ausmacht. Das ist nun einmal so. Dass sich der Körper mit seinen Organen schon bei extremen klimatischen Veränderungen bereits beim gesunden Menschen schwer tut, ist eigentlich hinlänglich bekannt. Trotzdem planen auch diejenigen ihren Urlaub in tropische, subtropische Länder und im Extremfall auch einen Urlaub mit Bergsteigen im Hochgebirge.

 

Gerade bei der Urlaubsplanung müssen alle Familienmitglieder einbezogen werden, denn gerade bei Säuglingen und Kleinkindern können extreme klimatische Veränderungen zu Krankheiten führen. Reisen auch die Großeltern mit, so müssen auch deren gesundheitliche Möglichkeiten mit bedacht werden. Auch Schwangere sollten – schon allein auf Rücksicht für das ungeborene Kind – von Reisen, die mit extremen klimatischen Bedingungen verbunden sind, verzichten.

 

Urlaub mit der ganzen Familie in heißen Zonen

Will man sich trotz allem den Traum vom Urlaub in den Tropen nicht vermiesen lassen, ist einiges zu beachten. Sowohl für den Urlaub in die tropischen Klimazonen als auch für die Savannen- und Wüstengebiete sollte man sich vor Urlaubsantritt nicht nur ärztlich durchchecken lassen, sondern sich auch auf die veränderten klimatischen Bedingungen vorbereiten.

 

Das ist umso wichtiger, wenn man eine chronische Erkrankung hat. Auch bei Kreislaufstörungen ist Vorsorge zu treffen, denn was Kreislauf und Herz bei extrem veränderten klimatischen Bedingungen leisten müssen, kann man sich kaum vorstellen. Der Körper funktioniert – doch was für Arbeit dahinter steckt, die der Kreislauf und das Herz leisten müssen, wissen die wenigsten.

 

Die Vorsorge und Vorbereitung ist extrem wichtig, wenn Kinder und Säuglinge mit in den Urlaub gehen sollen. Gerade bei Säuglingen ist vor allen Dingen darauf zu achten, dass sie vor der Sonneneinstrahlung sehr gut geschützt sind und auch ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Das gleiche gilt für Kinder jeden Alters. Schwangere sollten sich nicht in der prallen Hitze aufhalten und auch für ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sorgen.

 

Ältere Menschen, die in der Regel gesundheitlich ein paar Probleme haben, sollten sich auch nicht der Gluthitze aussetzen und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Menschen, die im Vorfeld bereits mit Schwierigkeiten des Kreislaufs zu kämpfen haben, sollten entsprechend dem ärztlichen Rat sich auf diese Reise sehr gut vorbereiten.

 

Urlaub in den Hochgebirgen

Das Risiko der Höhenkrankheit ist für jeden Urlauber in den Hochgebirgszonen gegeben. Gerade in Südamerika am Rande der Anden liegen zum Beispiel viele Städte und Ortschaften in den Hochlagen der Anden. Die Höhenkrankheit ist für den Urlauber, der die "dünne" Luft nicht gewohnt ist, greifbar nahe. Die Höhenkrankheit unterscheidet nicht zwischen demjenigen, der schon öfters in solchen Gefilden Urlaub gemacht hat und demjenigen, der dies das erste Mal erlebt.

 

Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kinder und Kleinkinder, die mit diesen veränderten klimatischen Bedingungen nicht wirklich zurechtkommen. Auch Menschen, deren Kreislauf nicht so konstant ist und immer mal wieder Schwierigkeiten bereitet, bekommen schnell Probleme. Kopfschmerzen, Übelkeit zum Teil mit Erbrechen, Herzrasen und rapider Leistungsabfall sind nur ein kleiner Teil der Symptome, die die Höhenkrankheit mit sich bringt.

 

Auch ältere Menschen haben mit diesen veränderten klimatischen Bedingungen zum Teil Probleme. Durch die dünne Luft und der damit verbundenen mangelnden Sauerstoffzuführung fällt das Atmen schwerer und der Kreislauf muss um ein Vielfaches mehr an Leistung erbringen. Erwiesen ist allerdings, dass die Höhenkrankheit nicht unterscheidet, ob man sportlich ist und viel Sport treibt oder den Sport nur vom Sofa vor dem Fernseher tätigt, ob man raucht oder nicht – auch beim Alter macht dies keinen Unterschied. Jedoch sind Kinder und Kleinkinder sowie Schwangere eher davon betroffen als die anderen Gruppen.

 

Vorsorge treffen, bevor man in den Urlaub geht

Bevor man eine Reise tut, sollte man sich ärztlichen Rat einholen. Das gilt besonders für Menschen, die eine chronische Erkrankung oder bereits Schwierigkeiten mit Herz und Kreislauf haben. Auch Schwangere sollte nicht ohne ärztlichen Rat und schon gar nicht kurz vor der Entbindung in extreme klimatische Bedingungen reisen. Auch bei Säuglingen und Kindern sollte vor Reiseantritt mit dem Arzt ein Gespräch geführt werden, damit auch diese Personengruppe nicht im Krankenbett den Urlaub verbringen muss.

 

Für Risikogruppen, wie oben beschrieben, sollten sich die Urlaubsreisen auf die gemäßigten Klimazonen beschränken. Auch Kinder und Säuglinge haben einen schöneren Urlaub, wenn sie an einem Strand in der gemäßigten Klimazone spielen können und nicht in den Tropen krank werden. Gerade ältere Menschen sollten Urlaubsorte wählen, die ihrem Gesundheitszustand entsprechen und auch Schwangere sollten bei der Urlaubsplanung an das ungeborene Kind denken. Hat man alles bedacht, kann jedes Urlaubsziel zum Paradies werden.

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