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Hautkrebs durch zu viel Sonneneinstrahlung

Hautkrebs ist eine bösartige Veränderung der Haut. Man unterscheidet den weißen und den schwarzen Hautkrebs, wobei aber beide Arten hauptsächlich durch UV-Strahlen ausgelöst werden. Außerdem gibt es noch seltene Arten von Hautkrebs, wie zum Beispiel der Hautkrebs der Immunzellen, das Kaposi-Sarkom und das Fibrosarkom, um nur einige zu nennen.

 

Bei älteren Menschen tritt vor allem der weiße Hautkrebs auf. Dabei unterscheidet man das Basalzell-Karzinom und das spinozelluläre Karzinom. Beide Arten werden durch UV-Strahlung ausgelöst und bilden fast nie Metastasen. Anders ist dies beim schwarzen Hautkrebs, der auch maligne Melanom genannt wird. Das ist die schlimmste Form und ist für die meisten Todesfälle durch Hautkrebs verantwortlich. Er ist sehr aggressiv und bildet sehr rasch Metastasen, die sich in Lymphknoten und anderen Organen einnisten. In Deutschland ist diese Art nicht so häufig. In Australien und Neuseeland dagegen treten durch die doch sehr intensive Sonneneinstrahlung die meisten Fälle des schwarzen Krebses auf. Erschreckend ist, dass immer mehr junge Menschen am schwarzen Krebs erkranken.

 

Der schwarze Krebs, auch malignes Melanom genannt, geht von der Pigmentzelle der Oberhaut aus, entartet und kann unkontrolliert wuchern. Da die Pigmentzellen sich frei in der Haut bewegen, ist es für den schwarzen Krebs nicht schwer, Metastasen zu bilden.

 

Die Hauptursachen für die Erkrankung

Eine intensive Sonneneinstrahlung gilt immer noch als Hauptursache für die Entstehung des schwarzen Krebses. Es ist nicht die übliche Sonneneinwirkung, die den Krebs entstehen lässt, es ist vielmehr eine in der Kindheit oder Jugend öfters aufgetretene Sonnenbrandreaktion, die sehr ausgeprägt war. Auch der regelmäßige Besuch eines Solariums kann zum Risiko werden, weil die UV-Strahlung im Solarium noch intensiver ist als die natürliche Strahlung der Sonne.

 

Risiken-Faktoren und Arten des schwarzen Krebs

Hellhäutige Menschen des Typs 1 und hier besonders rothaarige Menschen haben ein hohes Risiko für den schwarzen Krebs. Außerdem Menschen, die sehr viele Muttermale und auch Menschen, die eine gewisse erbliche Veranlagung haben, tragen dieses hohe Risiko.

 

Die häufigste Form ist das SSM, das superfiziell spreitende Melanom, das sich innerhalb von 12 – 48 Monaten entwickelt. Rücken, Brust und Extremitäten werden von diesem Melanom bevorzugt. Eine scharfe Abgrenzung durch die gesunde Haut erfolgt, das Melanom selbst kann sowohl braun, grau, rosa oder schwarz sein.

 

Die NM oder das noduläre Melanom ist die weitaus aggressivste Form und entsteht meist an denselben Stellen wie das SSM. Im Gegensatz zum SSM entwickelt sich die NM Form sehr rasch und zeigt sich als Knoten oder Tumor, der sehr oft blutet und ist blau bis dunkelbraun. Die schlechteste Prognose für eine Heilung besteht deshalb, weil das NM ein ausgeprägtes Wachstum in die Tiefe der Haut hat.

 

Zwei weitere Formen des schwarzen Hautkrebses sind das Lentigo maligna Melanom, auch LMM genannt, und das akral-lentiginöse Melanom, auch ALM genannt. Beide Formen treten gerne im Gesicht, am Hals und den Händen sowie den Fußsohlen auf; das ALM auch gerne unter Nägeln und wird daher oft mit Nagelpilz oder Warze verwechselt.

 

Erkennung – Diagnose – Therapie

Die frühe Erkennung des Krebses spielt eine große Rolle und kann Leben retten. Daher ist die Vorsorge für die Erkennung von Hautkrebs, die einmal im Jahr von den Krankenkassen bezahlt wird, außerordentlich wichtig und sollte von einem Dermatologen durchgeführt werden. Außerdem sollte man seine Haut selbst nach dem Duschen oder Baden regelmäßig kontrollieren.

 

Wurde die Diagnose schwarzer Hautkrebs bestätigt, wird nach den Metastasen gesucht, damit diese lokalisiert und bekämpft werden können. Die Behandlung hängt jedoch vom Stadium ab, in dem sich der Erkrankte befindet. Die Einteilung der Stadien erfolgt in der Art, wie sich der Hautkrebs bereits entwickelt hat und welche Hautschichten und benachbarte Lymphknoten befallen sind. Bei den Stadien III und IV hat der schwarze Krebs bereits Metastasen gebildet und damit andere Organe befallen. Eine Operation wird bereits notwendig, wenn man das Melanom erkennt. Chemotherapie, Strahlentherapie und medikamentöse Weiterbehandlung werden ab Stadium II fällig.

 

Hautkrebs keine Chance geben

Auch wenn eine erbliche Veranlagung vorliegt, kann man Hautkrebs durchaus vermeiden. Lange Aufenthalte in der prallen Sonne sollten vermieden werden. Bevor man sich in die Natur begibt, immer gut eincremen mit einer Sonnencreme, die den entsprechenden Lichtschutzfaktor hat. Außerdem sollte man regelmäßig die Vorsorgeuntersuchung nutzen. Man geht doch auch zur Vorsorgeuntersuchung zum Hausarzt, zum Frauenarzt – warum denn nicht zum Hautarzt. Gerade jetzt, wo durch die Schädigung des Ozonschirms vermehrt UV-Strahlen auf die Erde eindringen, ist es wichtig, seine Haut einmal im Jahr untersuchen zu lassen. Früherkennung rettet Leben.

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