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Klimazonen: "trockene Hitze" (z. B. Wüste, Savanne)

Urlaub in der Savanne und Wüste kann zu einem Erlebnis werden, wenn man sich vor Urlaubsantritt über die klimatischen Bedingungen informiert und mit seinem behandelnden Arzt über diese Reise und die damit verbunden gesundheitlichen Risiken spricht. Hat man so seine Reise vorbereitet, kann es losgehen.

 

Die Savanne, ihre Arten und klimatischen Bedingungen

Savanne ist eigentlich eine klimatische Zone zwischen dem tropischen Regenwald und der Wüste. Drei Arten werden unterschieden und zwar die Feuchtsavanne, die Dornenstrauchsavanne und die Trockensavanne. Alle drei Arten befinden sich in Afrika und Asien, die Feuchtsavanne ist auch in Australien, Indien und Südamerika beheimatet, während die Dornenstrauchsavanne auch in Mexiko zu finden ist. Man muss wissen, dass die Savanne von der Vegetation her gesehen, eine Zwischenzone ist, die zwischen Regenwald und Wüste liegt. Entsprechend sind hier auch die klimatischen Bedingungen zu bewerten.

 

Alle Savannenarten haben etwas gemeinsam und zwar, dass sie, wie der Regenwald, das Wasser nicht vollständig verdunsten können und die Luftfeuchtigkeit ist entsprechend hoch. Nach Regen folgt Trockenheit und entsprechend steigen auch hier die Temperaturen bis zu 32 °C an. Savannen sollten nicht mit Steppen, Prärien oder den Pampas verwechselt werden. Bei diesen handelt es sich auch um weite Graslandschaften, jedoch in einem gemäßigteren Klima.

 

Die Wüste und ihre klimatischen Bedingungen

Wie bei den Savannen gibt es auch verschiedene Arten von Wüsten, auf die man aber nicht unbedingt eingehen muss. Wichtig ist zu wissen, dass die Temperaturschwankungen in der Wüste enorm sind, das gilt vor allen Dingen bei den sogenannten Trockenwüsten. Am Tage wird der Wüstenboden bis zu 70 °C erhitzt und nachts fällt die Temperatur enorm ab. Das kann einen Temperaturunterschied bis zu 50 K bedeuten.

 

Urlaub in Savanne und Wüste

Wer sich den klimatischen Bedingungen von Savanne und Wüste aussetzen will, sollte vor allen Dingen kerngesund sein. Beide Klimazonen verlangen vom Körper einiges ab. Das feucht-warme Klima der Savanne und die hohen Temperaturen der Wüste erfordern einen sehr gut funktionierenden Kreislauf und ein gesundes Herz, um diese klimatischen Bedingungen zu verkraften. Wie auch in den gemäßigten Zonen muss der Kreislauf bei Hitze Schwerstarbeit leisten. Gerne sinkt er ab und verursacht unter Umständen auch eine Ohnmacht. Das passiert auch einem gesunden Kreislauf. In dem feucht-warmen Klima mit den warmen Temperaturen muss der Kreislauf jedoch noch mehr leisten und die Gefahr ist groß, dass man sich überschätzt und der Kreislauf seine Arbeit nicht mehr korrekt ausführen kann.

 

Ganz besonders sollten sich Menschen mit Erkrankungen der Atemwege vorsehen, bevor sie sich auf diese Urlaubsreise begeben. Durch das feucht-warme Klima, das bereits Menschen, die an Asthma leiden in gemäßigten Zonen Probleme bereitet, wird das Atmen bei Asthma-Kranken noch schwieriger. Das Gleiche gilt auch für die Menschen, die sich mit Bronchitis herumschlagen müssen. Auch hier wird das Luftholen zum Kraftakt.

 

Für alle Reisenden, die sich für diese Extremzonen entschieden haben, ist zu bedenken, dass, wenn man nicht gerade in einer Ferienanlage sein Domizil aufschlägt, der nächste Arzt und das nächste Krankenhaus in fast unerreichbarer Nähe sind. Auch sollte man sich nie allein in diese Gefilde begeben, sondern nur in Gesellschaft. So können zum Beispiel Autopannen in der Gemeinsamkeit behoben und nicht zur Falle werden. Ein Arzt sollte für die Planung solcher Reisen in Anspruch genommen werden.

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