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Sonnenstich im Urlaub

Jedes Jahr wieder während der Urlaubszeit zieht es die Massen in den Süden. Hier kann man Sonne pur tanken und sich erholen. Geht man mit den Wetterbedingungen am Urlaubsort fahrlässig um und liegt ungeschützt in der prallen Sonne, weil man ja unbedingt gebräunt nach Hause kommen will, kann man schnell einen Sonnenstich bekommen. Menschen mit lichtem Haar oder Glatze sind ebenso stark betroffen wie Kinder. Bei Kleinkindern sind die Fontanellen noch nicht ganz geschlossen und die Kopfbehaarung ist noch sehr spärlich, sodass der Kopfbereich noch nicht ausreichend geschützt ist.

 

Die Sonneneinstrahlung verursacht den Sonnenstich

Das stimmt, denn direkte und lang anhaltende Sonneneinstrahlung auf die Bereiche Kopf und Nacken führt zu einer Irritation der Hirnhäute, die darauf wie bei Entzündungen reagieren. Die Hirnhäute schwellen an und reagieren mit Kopfschmerzen und Übelkeit auf diesen Zustand. Die Übelkeit kann bis hin zum Erbrechen führen. Nackenschmerzen kommen hinzu, diese können bis zum Meningismus, der Nackensteifigkeit, führen. Ein weiteres Anzeichen für den Sonnenstich ist der rote und erhitzte Kopf des Patienten.

 

Erste Hilfe beim Sonnenstich

Als Erstes muss der Betroffene so schnell als möglich in den Schatten gebracht werden, Kopf und Nackenbereich sollten gekühlt werden. So kann der Entzündungszustand, der Hirnhäute sich nicht weiter ausbreiten. Sämtliche Kopfschmerzmittel sind beim Sonnenstich wirkungslos; Bettruhe in einem kühlen, schattigen Raum, sowie Kopf und Nacken kühlen helfen in der Regel am besten. Nach etwa sieben Tagen ist dann auch der Sonnenstich vergessen.

 

Schutz vor dem Sonnenstich

Damit man keinen Sonnenstich bekommt, sollte man sich lieber im Schatten aufhalten und dafür sorgen, dass Kopf- und Nackenbereich im Schatten sind. Eine Kopfbedeckung wie ein Sonnenhut oder eine Schirmmütze sind schon ein guter und wirkungsvoller Schutz.

 

Wichtig ist auch, dass man genug Flüssigkeit zu sich nimmt, denn wenn der Körper schwitzt, scheidet er Flüssigkeit aus, die man wieder auffüllen muss. Mit Flüssigkeit sind Tee, Wasser oder Fruchtsaftschorlen gemeint, die den Flüssigkeitshaushalt des Körpers intakt halten.

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