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Was muss man beim Auftragen der Sonnencreme beachten? - Infos über die verschiedenen Hauttypen

Wer auf das Sonnenbaden nicht verzichten will, muss seine Haut entsprechend schützen. Angeboten werden Sonnencremes und Sonnenmilch, sowie Lotion und Öle. Nicht jedes Sonnenschutzmittel ist für die eigene Haut das richtige. Zum einen kommt es auf den Hauttyp an und zum anderen darauf, wohin die Urlaubsreise gehen soll. Die UV-Strahlung ist im Wasser, im Schnee und in der Wüste höher als in den gemäßigten Klimazonen, denn Wasser, Schnee und Sand reflektieren die Sonnenstrahlen und die UV-Strahlung.

 

Entsprechend ist beim Kauf des Sonnenschutzes auf den Lichtschutzfaktor zu achten. Je höher diese ist, desto länger kann man den Körper der Sonne aussetzen. Ganz besonders wichtig ist es, sehr genau auf den Schutz vor UV-B-Strahlung und UV-A-Strahlung zu achten. Dabei muss man wissen, dass es vor UV-Strahlen keinen Schutz gibt, der 100%ig ist. UV-Strahlen erreichen immer den Körper, wenn auch nur in kleineren Dosen, wenn der Körper entsprechend geschützt ist.

 

Sonnenschutz gemäß dem Hauttyp kaufen

Sonnenschutz mit Lichtfaktor 3 nützt nichts, wenn man sehr hellhäutig ist und dem sogenannten Hauttyp 1 entspricht. Der Hauttyp 1 zeichnet sich durch blonde oder rote Haare und meist blaue Augen aus und hat in der Regel eine sehr helle Haut, vielfach mit Sommersprossen. Dieser Hauttyp hat den Nachteil, dass bereits nach sehr kurzer Zeit in der Sonne die Gefahr des Sonnenbrandes sehr groß ist. Auch ist es diesem Hauttyp nicht möglich, eine Sonnenbräune zu bekommen. Hier ist der höchstmögliche Lichtschutzfaktor, den die Produkte des Sonnenschutzes bieten, zu wählen.

 

Lichtschutzfaktor von mindestens 20 brauchen die Menschen, die mehr dem sogenannten "germanischen Typ" entsprechen. Dieser Hauttyp 2 hat oft blonde oder hellbraune Haare. Die Augen sind grün, grau oder blau. Durch die helle Haut, die jedoch eine höhere Eigenschutzzeit hat, als die des Typs 1, ist auch dieser Typ 2 für den Sonnenbrand anfällig. Dieser Typ 2 ist aber in der Lage, seine Haut zu bräunen.

 

Zum Typ 3 gehören Menschen, die dunkelblonde oder braune Haare haben und deren Augenfarbe braun, grün oder grau ist. Zu diesem Typ gehören die meisten Deutschen, nämlich über 70 %. Hier ist der Lichtschutzfaktor von mindestens 15 zu wählen.

 

Typ 4 sind die Menschen, die über eine hellbraune bis olivbraune Haut verfügen. Hier reicht ein Lichtschutzfaktor ab 8 bereits aus, da diese Menschen das Glück haben, etwa eine halbe Stunde in der Sonne liegen zu können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

 

Die Hauttypen 1 – 4 entsprechen den europäischen Hauttypen; die Hauttypen 5 + 6 den asiatischen und negroiden Hauttypen.

 

Sieht man sich die entsprechenden Hauttypen an, so fragt man sich, wie diese Vielzahl zustande kommt. Melanin, ein Pigment, trägt für die Hautfarbe die Verantwortung. Melanin ist ein Pigment, das eine braune Farbe erzeugt. Je nach Hauttyp ist dieses Pigment mehr oder weniger unterschiedlich stark ausgeprägt. Das zeigt sich vor allem bei dunkelhäutigen Menschen. Bei den hellhäutigen Menschen müssen die Zellarten, die Melanin produzieren, erst in Aktion gebracht werden, bevor diese die Produktion starten. Ist Melanin ausgeprägter, so ist die Haut dunkler und hat einen höheren Eigenschutz der Haut, der dabei hilft, die UV-Strahlung abzuschirmen.

 

Sonnenbaden mit der entsprechenden Pflege

Hat man herausgefunden, welcher der Hauttypen dem eigenen entspricht, kann man sich dem Kauf des Sonnenschutzes widmen. Je höher desto besser, auch wenn man ein dunklerer Typ ist. Eine gute Sonnencreme oder Sonnenschutzmilch muss den entsprechenden Lichtschutzfaktor haben und auch vor UV-Strahlen schützen. Sonnenschutzöl ist nicht für Sonnenanbeter zu empfehlen.

 

Ist man Typ 3, so darf man sich etwa 30 Minuten den Sonnenstrahlen aussetzen, bevor der Sonnenbrand entsteht. Hat man eine Schutzcreme mit Lichtschutzfaktor 9, so kann man sich um das neunfache, also ca. 270 Minuten in der Sonne aufhalten, ohne dass die Gefahr des Sonnenbrandes besteht. Dies ist aber so nicht immer richtig. Erstens klappt das nicht, weil man den Umgang mit der Sonnencreme nicht richtig macht. Meistens spart man beim Eincremen, sodass die Wirkung nicht mehr optimal ist. Man sollte sich so eincremen, dass eine Tube mit einem Inhalt von 100 Gramm Sonnenschutz leer ist, wenn man seinen Körper dreimal eingecremt hat. Besser ist es, wenn man die Höchstgrenze, die sich aus Lichtschutzfaktor mal Hauttyp ergibt, nicht ganz ausnützt. Lieber einige Minuten früher aus der Sonne gehen und das Risiko einen Sonnenbrand zu bekommen, wird kleiner. Hat man alles richtig gemacht, steht dem Sonnenbad nichts mehr im Wege.

 

Auch die Qualität der Sonnencreme ist zu beachten. Viele Sonnencremen sind bei Tests durchgefallen und bieten nicht den versprochenen Sonnenschutz.

 

Da die Sonneneinstrahlung in den Urlaubsländern sowieso viel stärker ist, sollte man nicht lange in der direkten, prallen Sonne verbringen. Bevorzugen sie gut eingecremt den Schatten, auch hier wird man braun.

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