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Sehenswertes auf der Insel Agathonisi, Dodekanes, Griechenland

Ortschaften auf der Insel Agathonissi

Megalo Chorio

Die älteste und größte Ortschaft der Insel ist Megalo Chorio, was soviel bedeutet wie großes Dorf. Heute hat dieser Ort ca. 80 Einwohner. Wie in viele Ortschaften im östlichen Mittelmeer, wurde auch Megalo Chorio einst vom Meer aus nicht sichtbar erbaut, um  Schutz vor Piraten zu bieten. Das Dorf überrascht mit seinen farbenfroh angestrichenen Häusern. Hier befinden sich einige Wenige Geschäfte des täglichen Bedarfs, Cafes, Bars, Tavernen und einige Fremdenzimmer. Außerhalb des Ortes befindet sich das Elektrizitätswerk.  

Sehenswuerdigkeiten:

  • Kirche Agios Ioannis Prodomos: In deren Innenhof sind einige interessante Fundstücke aus der Antike zu sehen, Fragmente aus Steinen mit Inschriften aus einem frühchristlichen Kapitell.  – Das Innere der Kirche  ist mit kunstvollen Fresken und Wandmalereien geschmueckt.

  • Fischerhafen Katholiki:  Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es auf Agathonisi noch eine 4. Ortschaft, namens Katholiki. Diese befand sich im äußersten Nordosten der Insel. Auch heute liegen die Fischerboote noch hier. Die Fischer nutzen die alten Häuser, zum größten Teil Ruinen als Lager und Geräteschuppen. Hier scheint die Welt vor etlichen Jahrzehnten stehen geblieben, zu sein.

Mikro Chorio

Ebenso nicht vom Meer einsichtbar erbaut wurde  die Ortschaft Mikro Chorio, was soviel heisst wie kleines Dorf. Der Ort hat gerade mal  15 Einwohnern. Diese kleine Ortschaft befindet sich links oberhalb des vom Hafens, ca. 10 Fußminuten von Megalo Chorio entfernt. Gleich am Ortseingang mündet die zementierte Strasse auf einen kleinen Dorfplatz, der Platia. Hier war einst der Mittelpunkt des dörflichen Lebens. Heute ist der Ort leider überaltert. Es gibt fast keine Geschäfte oder Cafes mehr. Auf der Platia laufen Hühner und Truthähne.

Etwas außerhalb des Ortes befindet sich eine Kirche, die dem Heiligen Panteleimonas gewidmet wurde. Oberhalb des Hafens, hinter dem Ort mündet die Strasse in einen Feldweg. Dieser führt zu Feldern, wo Gerste angebaut wird. Von hier aus blickt man auf den höchsten Hügel der Insel Stifi mit 208 m. 

Agios Georgios

Die dritte Ortschaft der Insel heißt Agios Georgios (St. Georgos). Wenn das Schiff in die schlauchförmige Bucht des Hafenortes einfährt, sieht man an deren Ende ca. 2 Duzend Häuser stehen. An linken Ortsrand ist der alte Bootsanleger. Die Fähre jedoch ankert am anderen Ende des Ortes, dort hat man einen neuen moderen Anleger gebaut. Ganzer stolz der Inselbewohner, seit 2001 stehen hier sogar Benzinzapfsäulen. Dieses Dorf ist ca. 10-15 Fußminuten von den beiden anderen Orten entfernt. Das einstige Fischerdorf ist in der gleichnamigen Bucht gelegen und nach der bedeutenste Kirche, Agios Georgios, der Insel benannt. Heute zählt der Ort nur noch ca. 25 Einwohner. Er besteht neben der Kirche aus einigen kleinen Tavernen, in denen griechische Spezialitäten serviert warden. Hier kann man noch in den Kochtopf schauen, denn eine Speisekarte in ihrer Sprache wird es wohl kaum geben. Es gibt ausserdem ein Cafe, einen kleinen Supermarkt. In den letzten Jahren haben sich hier einige kleine Pensionen angesiedelt. Vom alten Anleger aus kommt man in ca. 5 Gehminuten zur idyllischen Bucht namens Spilia. Die Attraktion der Bucht ist die  kleine Felsgrotte. Entlang des Strandes gibt es einige schattenspendende Bäumen. Liegen und Sonnenschirme werden hier bislang noch nicht vermietet.

Landschaft, Vegetation, Wasserversorgung

Die Landschaft der Insel ist abwechslungsreich. Die Meereskonfiguration von  Agathonisi ist beeindruckend. Sie bildet windstille Häfen wie Chochlia, hl. Georgios, Poros und Maistro und die entsprechenden Kaps. Die Insel ist von einigen kleinen Hügeln durchzogen, wobei der Höchste der Stifi mit 208 Höhenmetern ist. Die Insel hat seinen wenigen Urlaubern neben der wunderschönen, unberührten Natur und der ursprünglichen griechischen Atmosphäre, zu bieten.

Der Boden der Insel besteht aus felsigem Grund, deshalb ist die Vegetation recht karg und es gibt  nur wenige landwirtschaftlich nutzbare Flächen. Nur unanspruchsvollen Bäumen wie Oliven, Johannisbrot, Mandel, Feigen und verschiedene  Kakteenarten koennen hier gedeien. Außerhalb von Micro Chorio wird etwas Gerste angebaut.

Brunnen und Quellen sind so gut wie keine auf der Insel, zu finden. In den regenreichen Wintermonaten wird das Regenwasser in Zisternen aufgefangen und in Wassertanks gefüllt. Diese Wasservorräte, sichern einen Teil der Wasserversorgung, der Insel. Doch diese Regenwassersammelbecken reichen für die Versorgung bei weitem nicht aus. So müssen in den heissen Sommermonaten Tanker von der Insel Rhodos kommend das noch fehlende Trinkwasser liefern.

Wegen der kargen Vegetation und dem fehlenden Wasser ist auch die Tierwelt auf Agathonissi nicht sehr gross. Wie auf allen griechischen Inseln gibt es Insekten, Vögel, eiige Eidechsenarten und Schlangen. Ziegen, Schafe, Schweine, Kühe, Hunde und Katzen wohnen in den Siedlungen. 

Verkehrsverbindungen 

  • Mit dem Flugzeug: Die Insel Agathonisi verfügt über keinen eigenen Flughafen. Urlauber die auf der Insel ihre Ferien verbringen möchten, sollten über Samos, Rhodos oder Patmos fliegen. Für Notfälle befindet sich auf der Insel ein Hubschrauberlandeplatz

  • Mit dem Schiff oder der Fähre: Die Insel ist nur auf dem Seeweg zu erreichen. Von Samos, Patmos und Kalymnos ist Agatonissi mit der Fähre zu erreichen. 1 x pro Woche gibt es eine Fährverbindung von Rhodos. Am besten mit dem Tragflächenboot ab Kos oder Samos. Bei stürmischer See oder heftigen Winden ist es unter Umständen ein abenteuerlicher Trip. Agathonisi gehört zum Dodekanes, ist aber von Pythagorion aus 2-3 Mal die Woche mit der Fähre Richtung Patmos / Rhodos gut erreichbar. Die Fahrzeit beträgt knapp 2 Stunden. Tickets und Auskünfte bekommen sie in der Touristen-Information an der Hauptstraße von Pythagorion. In der Hauptsaison gibt es zusätzlich auch Verbindungen mit Flying Dolphins.

  • Mit der Jacht: Agathonisi ist eine kleine Versorgungsstation für Yachten. Es ist kein Einreisehafen. Der Hafen, hat Platz für ca. 15 Schiffe am Hafenkai. Es gibt keine Werft für  Reparaturen. Eingeschränkte Einkaufsmöglichkeiten gibt es in der Ortschaft St.George. Unser Tipp ein Ausflug nach Agatonissi ist sehr empfehlenswert, aber schauen sie, das sie Proviant an bord haben.

  • Über die Strasse: Es gibt weder Bus noch Taxi. Die Insel ist auch so klein, dass man alles per Fuß erreichen kann. Sehr bequem ist ein Weg am Hafen entlang zur Nachbarbucht, wo man baden kann.

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