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Informationen zur Insel Amorgos in Griechenland

Ausflugstipps, Inselbeschreibung, Beschreibungen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und schönsten Strände, Hotelverzeichnis, Verkehrsverbindungen und Reiseangebote

Die griechische Insel Amorgos ist ca. 128 Quadratkilometer groß und hat eine 112 qkm lange Küstenlinie, erstreckt sich über eine Länge von rund 28 km Luftlinie.  An Ihrer schmalsten Stelle misst die Insel gerade mal 2.5 km. An ihrer breitesten Stelle sind es ca 10 km.

Amorgos, gehört zu den Inseln der östlichen Kykladen. Sie befindet sich am südöstlichen Rand der Kykladen, angrenzend an das Ägäischen Meer, d.h. in unmittelbarer Nachbarschaft zur Inselgruppe der Dodekanes. Die lang gestreckte Insel liegt ca 135 Seemeilen vom Hafen von Piräeus, entfernt,  30 sm südöstlich Naxos, der Nachbarinsel mit dem nächsten Flughafen,  und 50 sm von Paros. Heute leben auf der Insel fast  2000 Einwohner permanent. Sie bestreiten Ihr Leben von der Fischerei, vom Weinanbau, Olivenöl und zunehmend auch vom Tourismus.

 

Diese Insel lag lange Jahre abseits jeglicher Touristenströme. Hoch, felsig, windig und abweisend wurde sie noch vor etlichen Jahren nur einige Male in der Woche von den Linienschiffen, zur Versorgung, angefahren. Die zwei Häfen in Katapola und Aigiali wurden in der Zeit fast nur von einheimischen Fischern genutzt. Ein Projekt der Deutsch-Griechischen Gesellschaft, plante in den 70er Jahren, die Infrastruktur von Amorgos, zu verbessern. Doch es bleib zunächst wenig erfolgreich.  Erst in den  90-ziger Jahren hat sich der Tourismus auf Amorgos angesiedelt. Die Insel ist trotz steigender Urlauberzahlen immer noch ein absoluter Geheimtip für Ruhesuchende, Griechenlandfans, Wanderer und all diejenigen, welche den Rummel in einem grossen Ferienresort nicht brauchen. Auch heute noch liegt Amorgos etwas abseits der Routen der großen Fähren. Das ist auch der Grund weshalb es mit Sicherheit auch in den nächsten Jahren keinen Massentourismus, mit grossen Hotelburgen und Schickimicki-Bars, auf der Insel geben wird.  Obwohl die touristische Infrastruktur der Insel noch immer recht bescheiden ist, gibt es viele Hotels und Privatzimmer. Man kan auf Amorgos vom modernen 5-Sterne Hotel bis hin Zur Pension, Quartiere in allen Preisklassen finden. Amorgos ist zwar klein, dennoch müssen Shoppingenthusiasten nicht auf ihr Lieblingsvergnügen verzichten. Eine Vielzahl von Geschäften bieten ihre Ware an.

Auf der anderen Seite, zeichnet sich die Insel durch intakte Natur, kristallblaues Meer und felsige Landschaften aus. Amorgos, besteht aus einer Gebirgslandschaft, mit drei Berggipfeln. Da ist der  „Krikelos“ (822m) im Norden, der „Profitis Ilias“ (699 Meter) in der Mitte und der „Korax“ (607 Meter) im Südwesten der Insel. Griechenlandliebhaber finden hier einen einzigartigen Kontrast, zwischen den braunen Felsen und strahlend weißen Häusern. Viele Nordeuropäer kommen hierher, weil sie hier die Alternative zum westlichen Großstadtleben gefunden haben. Nicht wenige bleiben Monate oder Jahre auf der Insel.  Amorgos besticht mehr durch seine Einzigartigkeit -  mit seinem “ das gibt es nur auf  Amorgos“-Flair. Dort wo der Koch im Hauptort, um Zeichen, das es frischen Fisch gibt,  auf einer Muschel bläst, Bauern,die mit ihren Eseln entgegenkommen und eine Rebe Weintrauben in die Hand drücken, oder Papa Theopholis der Touristen durch engen Räume seines Klosters führt, die urige Tavernen, die nette Menschen, die noch wissen was griechische Gastfreundschaft bedeutet und verschlafene, wunderschöne Bergdörfer in denen der Tourismus noch nicht eingezogen ist. Hier scheint alles noch ein wenig nostalgisch, etwas hinter unserer hektischen Zeit zurück. Wer noch nie auf Amorgos war, sollte das schnellstens nachholen. Diese Insel ist einen Urlaub wert.

Eine reiche Insel war Amorgos nie und wird sie wohl auch in der Zukunft nicht werden. Landwirtschaft findet heute wie damals nur unter grossen Mühen statt. Die meisten Anbauflächen waren terrassiert und erlaubte den Besitzern ein bescheidenes Einkommen. Die Wasserknappheit, vor allen nach trockenen Wintern machte das nicht leichter. Viele Inselbewohner wanderten aus und suchten auf anderen Inseln, auf dem Festland, in Europa und in Übersee, eine neue Bleibe und vor allem ein besseres Auskommen. Heute sind die meisten traditionellen Terrassen, die einst mühevoll angelegt wurden,  verlassen und unbebaut. Die jüngere Generation setzt mehr auf den Tourismus.

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