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Ortschaften - Sehenswertes auf der Insel Astypalea, Dodekanes, Griechenland

Die wichtigsten Ortschaften der Insel sind: Astypàlaia-Stadt, Livàdi und Maltezana (auch Maltelàza oder Anàlipsi genannt).

Astypàlaia-Stadt  auch Chora genannt

Astypàlaia-Stadt wird auch Chora genannt, ist ohne Zweifel der Mittelpunkt des täglichen Lebens. Ein Muss für jeden Besucher der Insel. Dieser Ort liegt an der Westküste, südlich der Landenge der Insel. In der Stadt  leben auch die meisten Menschen der Insel. Die heutige Ortschaft hat sich vom der Burg abwärts bis hin zu dem kleinen Hafenort Skala angesiedelt, mit dem sie im Laufe der Jahre zusammengewachsen ist.  Hier, im Hafen Skala laufen die Schiffe ein. Im Ortskern und entlang des Hafens gibt es kleine, liebevoll ausgestattete Geschäfte, hier findet man Tavernen und Cafés.

Über der Inselhauptstadt mit dem gleichen Namen ragt die franko-byzantinische Burg.  Diese wurde im 13.Jh. von einer venezianischen Adelsfamilie, innerhalb einer alte byzantinische Festung, erbaut. Der Venezianer Quirin restaurierte die Burg seinerzeit. In zahlreichen Volksliedern auch als Burg von Astipelia besungen wurde. Im Inneren der Burg befinden sich eine Kirche, die ist dem hl. Georgios gewidmet.

Außerhalb der Burgmauer liegt die Kirche Panagia Portaitissa. Die Marienkirche gilt als eine der schönsten Kirchen des Dodekanes. Sie wurde um 1764 vom heiligen Anthimos dem Blinde gegründet. Der aus Holz geschnitzte und mit Goldfolie überzogene Altar ist einer der schönsten Schreine seiner Art überhaupt. Die Statue der heiligen Jungfrau Maria ist eine perfekte Nachbildung der Statue auf dem Berg Athos. Anthimos der Blinde selbst hat sie von Athos nach Astipalaia gebracht. Jedes Jahr am 15 August gibt es hier ein großes Fest der Kirsche Panagia Portaitissa.

Hier hoch oben auf der Spitze des Felsens, weht ständig eine mehr oder weniger kräftige Brise, und von on der Festung aus hat man einen unglaublichen Blick über den Ort und weit auf das Meer hinaus. Ein weiteres Wahrzeichen von Chora sind die "neun Windmühlen", die ebenfalls hoch ueber der Stadt sind. Einst ein wichtiger Faktor in der Landwirtschaft, heute eine der Sehenswürdigkeiten der Insel mit romantischen Ambiente.

Die sogenannte Altstadt( Chorio) lieg unterhalb der Burg, und oberhalb des Hafens. Einst hat man Ortschaften gerne so angelegt um etwas schwerer für Piraten erreichbar, zu sein. Vom Hafen geht man über steile Fußwege hinauf ins Chorio. Das Chorio erstreckt sich über den gesamten  Berg – weiß getünchte, Häuser, im kykladischen Stil,  verwinkelte enge Gassen mit holprigen Wegen, die  zT. mit Bougainvillabüschen überwuchert sind. Schlendert man hier hoch sieht man Häuser der einst wohlhabenden Bevölkerung. Heute sind  aber viele von ihnen verlassen oder bestenfalls noch von den Nachkommen der ehemaligen Bewohner als Ferienhäuser genutzt. Das Chorio von Astipalaia bezaubert mit Charme und Ursprünglichkeit . Noch weiter oben  kommt man zu der weithin sichtbaren Festung. Einst war die Burg und später die Chorio das Zentrum des Lebens, Heute hat sich das Geschehen in den modernen Ortsteil, der sich nahe des Hafens gebildet hat, verlagert. Im "Zentrum" wie es gerne genannt wird hat  sich mit zunehmenden Tourismus einiges getan. Mehrere Bars, Cafés und Tavernen haben sich entlang der  Fußgängerzone mit zahlreichen Geschaeften und entlang des Hafens niedergelassen. Dennoch ist auch dieser Ort  immer noch griechisch, was wohl zum größten Teil daran liegt, dass fast nur Griechen hier ihren Sommerurlaub hier verbringen.

Maltezana auch Analypsi

Nordöstlich von der Inselhauptstadt, in einer große Bucht gelegen, genau an der engsten Stelle des Schmetterlingsprofils befindet sich die Ortschaft Maltezana mit ihren romantischen Naturhafen. Verpassen Sie es nicht, den kleinen Hafen von Maltezana, besonders zwischen 7.00 und 9.00 Uhr morgens, wenn die Fischer zurückkehren und ihren Fang direkt vom Boot aus verkaufen, zu besuchen. Dieses kleine Fischerdorf ist eines der  schönsten Fleckchen der Insel.  Die Ortschaft wurde während der Italienischen Besatzungszeit unter Berücksichtigung der natürlichen Begebenheiten, sowie der Sehenswürdigkeiten auf dem Reißbrett kreiert, und hat sich bis heute kaum geändert.

Wenn man von Astidalia-Stadt in Richtung Westen nach Maltezana fährt, sollte man sich nicht frustrieren lassen, oder gar geschockt sein, man kommt als erstes an der meist brennende Müllkippe vorbei und dann am E-Werk der Insel, doch dann wird man für alle Umweltsünden der Insel entlohnt.

Innerhalb der Ortschaft und entlang des Sandstrandes,  gibt es einige Ferienhäuser, Pensionen, einige Tavernen, Cafés und einige Geschäfte. Der ideale Urlaubsort für Ruhe suchende Wasserratten, die es gerne romantisch haben und die Umgebung zT. auf Schusters Rappen erkunden möchten. In Maltezana ist es selbst im Juni noch ruhig wie andernorts in der Vorsaison. Vor den Tavernen pinselt man Stühle und Tische "griechisch-blau", Zimmer werden renoviert - alles geht noch sehr gemächlich zu. Das "tosende Leben" beginnt hier im Juli bis August mit den griechischen Sommerferien, denn wenn es auf dem Festland in den großen Städten zu heiß wird zieht es die Griechen auf die Inseln.

Aber auch Kulturbeflissene kommen in dem Liebenswerten Dorf nicht zu kurz. Etwas außerhalb von Maltisana gibt es Überreste eines römischen Bades mit gut erhaltenen Mosaiken.  

Livadi

Das Dörfchen Livadi liegt ca 3 Kilometer südlich von Chora, dem Berg zu Füssen Die romantische Ortschaft ist ein typisch griechisches Dorf.  Die Ortschaft wurde während der Italienischen Besatzungszeit unter Berücksichtigung der natürlichen Begebenheiten, sowie der Sehenswürdigkeiten auf dem Reißbrett kreiert, und hat sich bis heute kaum geändert. Der  Ort Livadi liegt in der  fruchtbarsten Gegend der Insel. Auf dem umliegenden Ackerland wird Wein, Oliven, diverse Zitrusfrüchte, Feigen und verschiedenste Sorten von  Gemüse angebaut. Der Ort lebt hauptsächlich von seiner Landwirtschaft. Es werden auch Ziegen und Schafe gehalten, die wild am Berghang leben. Einige Bauern halten Geflügel. Die Gegend zählt aber nicht nur wegen seiner fruchtbaren Tälern zu einem der  schönsten Fleckchen der Insel, der Ort liegt auch an einem  wunderbaren  Sandstrand. Etwas außerhalb gibt es  auch ein schöner Kieselstrand, der beschattet von Tamarisken ist. Man sagt, das hier das Meer glitzert dunkelblau und ist glasklar.

Die traditionellen, weiß getünchten  Häuser entlang der malerischen Straßen, mit ihren bunt bepflanzten hübschen Gärten weisen vielen Elemente der traditionellen griechischen Insel-Architektur auf und geben dem Ort seinen ganz besonderen Flair. Wenn sie in Livaldi residieren oder auf der Insel einen Abstecher nach  Livadi machen, sollten sie es nicht versäumen mit einem Boot zur Höhle von Negri zu fahren.

Vathy

Die Ortschaft Vathy liegt ganz im Norden der Insel. Der Ort  liegt in einer geschlossenen Bucht und teilt sich in die Ortsteile Exo Vathy (Exo = draussen, außerhalb)  und Messa Vathy ( messa = drinnen, innerhalb). Der Name der Ortsteile beschreibt sehr treffend seine Lage. Exo Vathy liegt am ende der geschlossenen Bucht, mit Blick auf das offene Meer und die kleine Felseninsel Fokonissia. Messa Vathi hingegen liegt am geschütztesten Ende in der Bucht. Bei Seglern gilt die Bucht als Geheimtipp für einen besonders ruhigen Ankerplatz.

Vathi ein kleines Dorf der Insel. In früheren Zeiten wurde außerhalb Vathis soviel Kalk produziert das dieser nicht nur für den Bedarf der Insel, sondern auch für den Export reichte. Heute bewohnen das kleine Dorf nur noch einige wenige Familien, die sich hauptsächlich von der Landwirtschaft ernähren.. Dennoch  zieht es in den Sommermonaten das Interesse der Touristen auf sich. Lassen sie dich in den kleinen Tavernen des traditionellen Dorfes mit inseltypischen Leckereien verwehen und genießen sie den wunderbaren Ausblick.

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