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Die Inselgruppe der Dodekanes

  •  Geographie

Dodekanes, wird der Inselkomplex der südöstlichen Ägäis genannt, welcher sich zwischen Kreta, den Kykladen und der kleinasiatischen Küste befindet.. Außer den zwölf Hauptinseln, welchen der Komplex seinen Namen verdankt (Rhodos, Astypalia, Kalimnos, Karapathos, Kasos, Kos, Leros, Nissiros, Patmos, Symi, Tilos und Chalki), gehören zu der Dodekanes noch die kleineren Inseln Lipsi, Agathonisi und Kastellorizo, sowie mehrere Felsinseln. Geografisch gehören die Inseln zu den Südlichen Sporaden. Die Inselgruppe ist sehr abwechlungsreich. Grüne bewaldete Inseln wie Rhodos stehen im Kontrast zu den kargen Inseln wie zum Beispiel Kastellorizo. Der Verwaltungsitz für die Präfektur Dodekanes ist Rhodos.

  •  Flora und Fauna

Wälder und Buschlandschaften aus Kiefern, Pinien, Zypressen, Wildoliven, Zedern und Stechpalmen bilden gemeinsam mit den vielartigen Gräsern, den Aromapflanzen (Majoran, Thymian, Lavendel, Oleander etc.) ein buntes Pflanzenmosaik.

Zu den Tierarten die auf dem Dodekaneskomplex einheimisch sind, gehört der kleinwüchsige Hirsch von Rhodos, die Hasen von Karpathos und die Rebhühner, welche auf fast allen Inseln in großer Anzahl vertreten sind. Hinzu kommen die Tiere welche von den Menschen eingeführt und für seine erwerbstechnische Existenz genutzt werden (Schafe, Pferde, Ziegen, Rinder und Esel).

Höhlen, Felsrisse, steinige Anhöhen bieten seltenen Vogelarten wie Falken, Wildtauben, Reihern und Komoranen Unterschlupf. Aufgrund der geographischen Lage besuchen mehrere Millionen Zugvögel jedes Jahr die Inseln. Die Insel Tilos ist ein Vogelparadies. Erstaunlich ist auch die Meeresfauna. Die seltene Mittelmeerrobbe findet in den Höhlen der Küste Unterschlupf, während Delfine, Meerschildkröten und jegliche Art von Fischen ein reiches Meeresökosystem bilden. Jede Insel und jedes Eiland ist ein einzigartiges Museum der Natur. Als Beispiel bietet die Insel Kasos 450 verschiedene Pflanzenarten, somit mehr als in den ganzen Niederlanden vertreten sind. In Archangelos, auf der Insel Rhodos finden Sie auch die letzten wilden Pferde. Diese Ponys gibt es seit Jahrtausenden, die max. Schulterhöhe beträgt zwischen 90 und 105 cm.

  •  Land und Leute

Die Einwohner sind immer noch mit Landwirtschaft, Viehzucht, der Fischerei und der Schwammtaucherei beschäftigt. Die Inseln Kalymnos, Symi und Chalki waren das Zentrum der griechischen Schwammtaucherei.  Heute stellt der Tourismus die Haupteinnahmequelle der Einwohner dar. Dennoch sind traditionelle Berufe wie des Steinmetz, Schreiners und des Schiffsbauers erhalten geblieben. Auch Strick- und Webereiartikel, sowie Keramiken in ausgezeichneter Qualität werden auf den Inseln gefertigt. Die Bewohner sind ein stolzes Volk. Trotz zahlreicher Eroberer wie die Johanitter, Türken oder Italinier wurden die Traditionen bewahrt.

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