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Die Halbinsel Sithonia ist der mittlere der 3 "Finger" der Halbinsel Chalkidiki

Im Unterschied zu ihren Nachbarhalbinseln Kassandra im Westen und Athos im Osten ist Sithonia noch nicht so touristisch erschlossen. Das ist aber kein Nachteil, ganz im Gegenteil. Sithonia zieht Naturliebhaber und Erholungssuchende geradezu magnetisch an, weil sie dort Ruhe und Entspannung abseits vom Trubel der großen touristischen Zentren finden. Die Halbinsel Sithonia hat ein deutlich abwechslungsreicheres Landschaftsbild als Kassandra. In der Längsrichtung (Nord-Süd) wird Sithonia vom Ithamos-Gebirge durchzogen, dessen höchster Gipfel eine Höhe von mehr als 800 Metern erreicht. Während sich an der Küste einige Badeorte befinden, ist das Innere der Halbinsel weitgehend unbewohnt.

 

Die wunderschöne Landschaft Sithonias wird für den Reisenden durch eine Ringstraße erschlossen, die an der Küste entlang rund um die ganze Halbinsel führt. An dieser Ringstraße liegen die einzelnen Badeorte wie Perlen auf einer Schnur. Für eine Rundtour zur Erkundung dieses schönen Fleckchens Erde sollte man sich ruhig mindestens einen ganzen Tag Zeit nehmen. Vielleicht dauert es sogar auch etwas länger, da man auf Schritt und Tritt wunderschöne Aussichten und versteckte kleine Badebuchten entdecken kann. Das macht aber nichts, weil auf Sithonia die Uhren langsamer gehen als anderswo. Da die Halbinsel vom Massentourismus verschont geblieben ist, befindet sich auf Sithonia sozusagen das Paradies für Individualtouristen. Überall kann man von freundlichen Einheimischen Privatzimmer mieten. Auch Campingplätze stehen zur Verfügung. Viele der Urlaubsangebote schließen die An- bzw. Abreise nach Thessaloniki mit ein.

 

Am besten lässt sich Sithonia mit einem Mietwagen entdecken. Damit genießt man die notwendige Freiheit, dahin zu fahren, wohin man möchte. Spektakuläre Sehenswürdigkeiten findet man auf Sithonia nicht. Dafür wird man mit herrlichen Ausblicken und Landschaften belohnt. Es gibt kleine Kapellen und historische Bauwerke. Die Hauptsehenswürdigkeit ist das Dorf Parthenonas, das einst von seinen Bewohnern nach und nach verlassen wurde. Einige wohlhabende Bürger kehrten zurück und bauten das verfallene Dorf im traditionellen Stil der Gegend wieder auf. Die ehemalige Dorfkirche beherbergt heute ein kleines Volkskundemuseum.

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