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Die Hafenstadt Igoumenitsa in Epirus - Griechenland

Epirus liegt zwar im äußersten Nordwesten Griechenlands, diese Randlage heißt aber nicht, das die Region bedeutungslos ist. Ganz im Gegenteil, Epirus hast großes Wachstumspotenzial. Das beste Beispiel dafür ist die Hafenstadt Igoumenitsa. Sie liegt etwa gleich weit von Athen und Thessaloniki entfernt. In der Antike trug Igoumenitsa den Namen Titane und war einer der bedeutendsten Häfen der Region. Im Laufe der Zeit verfiel die Stadt aber wieder und versank in Bedeutungslosigkeit. Zu Beginn der Neuzeit war Igoumenitsa ein Fischerdorf mit nur wenigen Hundert Einwohnern. Der seichte Hafen konnte nur von kleinen Schiffen angelaufen werden.

 

Das änderte sich radikal, als Mitte der sechziger Jahre der Hafen vertieft und ausgebaut wurde. Igoumenitsa profitierte vor allem von seiner günstigen geografischen Lage. Aus dem einstigen verschlafenen Fischerdorf ist heute der modernste und größte Fährhafen Griechenlands geworden, in Bezug auf die Passagierzahlen sogar der größte in ganz Europa. Igoumenitsa fungiert als das Tor Griechenlands nach Europa. Täglich bestehen mehrere Fährverbindungen zu bedeutenden italienischen Städten und eine innergriechische Linie nach Patras. Gleichzeitig ist Igoumenitsa der Ausgangspunkt einer neuen Autobahn, die 2009 fertiggestellt wurde und bis in die Türkei führt. Die Einwohnerzahl des Ortes hat sich seit Beginn der Entwicklung vervielfacht.

 

Die Stadt verzeichnet täglich Tausende Besucher. Für die meisten ist Igoumenitsa allerdings nicht das direkte Urlaubsziel, sondern nur eine Zwischenstation. Das ist schade, denn die Hafenstadt hat touristisch interessierten Besuchern viel zu bieten. Igoumenitsa verfügt über einen ausgezeichneten Badestrand, den Drepano-Strand, an dem es auch 2 Restaurants gibt. Überhaupt gibt es in Igoumenitsa viele Restaurants und Cafés. Das Nachtleben in den Bars, Diskotheken und Nightclubs der Stadt zieht viele Urlauber aus der idyllischen Umgebung an, die Lust auf Abwechslung haben. Zahlreiche kleine Geschäfte laden zu einem Einkaufsbummel ein. Im Zentrum der Stadt erheben sich die Reste einer früheren türkischen Burg. Sie sind nur noch als Ruine erhalten, können aber besichtigt werden.

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