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Griechischer Wein - Rebsorte Limnio in Griechenland

Über den aristotelischen Wein

Die Rebsorte Limnio hat verschiedene Bezeichnungen, nämlich wird sie ebenfalls Ntouro-kara, Limniotico und Kalambaki genannt. Ursprung und Namensgeber ist die griechische Insel Limnos, jedoch wird die Rebsorte gegenwärtig im Norden Griechenlands angebaut (Drama, Kavala, Chalkidiki). Der Anbau von Limnio ist bereits mehr als ein Jahrtausend überliefert – selbst Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.) war sie unter dem Namen "Limnia" oder "Lemnia" bekannt.

 

Eine Sorte, nach Salbei schmeckend

Limnio kann zu einem körperreichen, rustikalen Wein gekeltert werden, der mit würzigen Aromen und kräftiger Säure wirkt. Doch wie schmeckt er? Zumindest die Noten des Tannin, des Lorbeer und des Salbei scheinen aus der Sicht der meisten Konsumenten zu dominieren. Wenn man Limnio in reiner Sorte ausbaut, benötigt er eine längere Lagerzeit. Sein Alkoholgehalt ist hoch – in moderneren Kellereien verschneidet man ihn mit Sorten wie Cabernet Franc oder Cabernet Sauvignon.

 

Noch mehr über Limnio

Die Traube des Limnio ist von mittlerer Größe, dicht mit Beeren übersät, welche rundlich und blau-schwarz sind. Die Triebspitze der Pflanze ist geöffnet und spinnwebartig behaart; zudem weist sie eine rötliche Farbe auf. Über die eingangs erwähnten Synonyme hinaus ist die Rebsorte "Limnio" auch unter anderen Begriffen bekannt, nämlich: Mavro Limnio, Limniona, Lembiotiko und Kalabaki.

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