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Griechischer Wein - Rebsorte Mandilaria in Griechenland

Dunkle Trauben für süße Weine

Mandilaria ist eine rote Rebsorte, es ist die am siebthäufigsten vorkommende Rotwein-Rebe. Man baut sie auf den folgenden Inseln an: Kreta, den Dodekanes, den Kykladen, der Insel Euböa sowie in der Region Attika – ebenso wächst und gedeiht sie auf dem Peloponnes (dort in den Regionen Messenien sowie Elis). Mandilaria reift spät. Hart, dickschalig und dunkel wirkt die Beere selbst. Die gekelterten Weine können süß sein, können auch trocken sein, sind jedoch alkoholarm. Deshalb wird Mandilaria kaum reinsortig gekeltert. Verschnitten wird diese Rebsorte mit Kotsifali – Archanes, Peza und Retsina heißen die Weine, in denen Mandilaria eingesetzt wird; auch werden Jahr für Jahr neue Tropfen eingeführt.

 

Eine Vielfalt an Anbauböden

Andere Namen für Mandilaria sind: Mantilaria, Mantilari, Mandilari, Mandelaria, Koutoura, Kountoura Mavri, Koundour, Doympraina Mavre, Doubrena Mavri, Dombrena Mavri, Amorg(h)iano und anderen bekannt. Griechenland bietet ein mildes Klima. Vulkanische Böden, aber auch kalkhaltige Böden sind für den Weinanbau ideal – gerade dieser Wechsel über eine Vielzahl von Höhenmetern hinweg sind genau die unbedingte Grundlage, effektiv und ohne Zwischenfälle guten Wein (roten wie weißen) anbauen zu können. Griechenland schafft es seit 1974 wieder verstärkt, alte Weinsorten gewissenhaft anzubauen (bis zu fünf Jahrtausende ist bereits diese Form der Agrarökonomie im Lande dokumentiert).

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