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Griechische Landschildkröte

Eines der bekanntesten Tiere, das die meisten Menschen mit Griechenland in Verbindung bringen, ist die griechische Landschildkröte (Testudo herrmani). Dabei ist der Namen etwas irreführend, da sich das Vorkommen dieser Tiere keineswegs auf Griechenland beschränkt. Sie kommen von der südwestlichen Küste Spaniens bis in den europäischen Teil der Türkei vor. Die Schildkröten sind Pflanzenfresser und tagaktiv. Weil ihr Panzer zudem attraktiv gezeichnet ist, wurden sie zu beliebten Haustieren. Da sie fast so alt wie Menschen werden und sich nur langsam vermehren, führte die starke Nachfrage zu einem starken Rückgang der natürlichen Bestände.

 

Lebensweise

Griechische Landschildkröten sind wechselwarme Tiere. Ihre bevorzugte Körpertemperatur liegt zwischen +25 und 30 °C. Um diese Temperatur zu erreichen, müssen die Schildkröten zum Beispiel morgens ein Sonnenbad nehmen. Wenn die Temperaturen zu hoch steigen (über +40 °C), wird es für die Tiere gefährlich und sie graben sich in der Erde ein, um Kühlung zu finden. Fallen die Temperaturen dagegen unter + 8 °C, verfallen sie in Winterstarre. In ihrer Heimat kommen die Schildkröten in vielen verschiedenen Biotopen vor, wie zum Beispiel in lichten Wäldern genau so wie in Obstpflanzungen, Heckenlandschaften oder auf Wiesen. Tiere aus freier Natur unterliegen einem strikten Handelsverbot. Tiere, die aus einer Gefangenschaftsnachzucht stammen, unterliegen einer behördlichen Meldepflicht.

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