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Hellenen

Der Begriff Hellenen ist der Eigenname der Griechen. Sie gehören zur indoeuropäischen Völkergruppe. Ihre Wurzeln reichen bis ins 2. Jahrtausend v. Chr. zurück. Die Bezeichnung "Griechen" geht auf das lateinische "graeci" zurück. Wahrscheinlich stammt dieses Wort vom Eigennamen der Völker ab, die im 8. Jahrhundert v. Chr. in Süditalien siedelten und dort zahlreiche Kolonien (Pflanzstädte) gründeten. Die Bezeichnung Hellenen stammt vom mythischen Stammvater Hellen eines Volksstamms aus Thessalien. Später, bis in die Neuzeit, wurden beide Begriffe nebeneinander gebraucht. In der Gegenwart leben etwa 11 Millionen Hellenen im eigentlichen Griechenland und auf Zypern. Weitere 5 Millionen sind über die ganze Welt verstreut.

 

Bedeutung

Als Hellenen bezeichnen sich gerne Menschen mit griechischer Sprache und Kultur, auch wenn sie keine griechischen Staatsbürger sind oder nicht in Griechenland geboren wurden. So betrachteten sich die Byzantiner im frühen Mittelalter gerne als Hellenen, da in Byzanz die griechische Sprache allgemein verbreitet war und griechische Traditionen aus der Antike weitergeführt wurden. Durch die Pflanzstädte der Griechen in Italien und rings um das Mittelmeer, besonders in Kleinasien, aber auch die Feldzüge Alexanders des Großen wurde der Einfluss der Hellenen weit über das eigentliche Griechenland hinaus ausgeweitet. Dieser Einfluss ist so stark, dass er bis in die moderne Zeit reicht. Die hellenische Kultur gilt als die Wiege der modernen Zivilisation.

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