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Herkules

Dieser griechische Sagenheld ist wohl so bekannt wie kaum eine andere mythologische Figur, den Göttervater Zeus vielleicht ausgenommen. Wenn Herkules nicht schon von Zeus in den Kreis der Unsterblichen aufgenommen worden wäre, würde das spätestens in der modernen Zeit erfolgen, so viele Comics, Zeichentrickfilme, Actionstreifen und Fantasyfilme gibt es über den griechischen Superhelden. Der Name Herkules heißt übrigens "Der, der sich an Hera Ruhm erwarb". Er war das Ergebnis einer der zahllosen Affären des Göttervaters Zeus. Darum wurde Herkules sein Leben lang von Hera, der Gemahlin des Zeus aus Eifersucht gehasst und verfolgt. So waren zum Beispiel die 12 Arbeiten des Herkules eine Sühne für eine Mordtat, die er im von Hera geschickten Wahnsinn beging. Erst nach seinem Tode wurde er in den Olymp aufgenommen.

 

Bedeutung

Als Unsterblicher wurde Herkules zum Schutzherrn der Gymnasia (Trainingsstätten) und Paläste. Der Herkules-Kult verbreitete sich im Laufe der Zeit über den gesamten Mittelmeerraum. Seine Heldentaten waren und sind Gegenstand zahlloser Darstellungen der Kunst. Wahrscheinlich ist er bis heute so beliebt, weil er nicht nur stark war, sondern auch menschliche Schwächen zeigte. So neigte er zum Beispiel zum Jähzorn und erschlug einst einen seiner Lehrer, weil er sich zu Unrecht getadelt fühlte. Zudem regten seine Kämpfe mit verschiedenen Ungeheuern die Fantasie an. Der Held wurde nicht nur in den Olymp aufgenommen, sondern ist am Himmel bis heute als Sternbild zu sehen.

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