Herodot

Der Grieche Herodot von Halikarnassos, wie er mit vollem Namen hieß, war ein berühmter Gelehrter des Altertums. Er wurde etwa 490/480 v. Chr. geboren und starb etwa 424 v. Chr. Schon in der Antike wurde er als Vater der Geschichtsschreibung bezeichnet. Er war Historiograf (Geschichtsschreiber), Völkerkundler und Geograf. Von seinen umfangreichen Werken sind bis in die moderne Zeit lediglich die neun Bücher umfassenden Historien erhalten. Diese schildern in der Form einer Universalgeschichte den Aufstieg des Perserreichs im 6. Jahrhundert v. Chr. und die Kriege der Perser mit den Griechen im 5. Jahrhundert v. Chr. Herodot war politisch sehr interessiert, er unternahm weite Reisen, die ihn bis nach Ägypten und Babylon führten.

 

Bedeutung

Herodots Historien sind bis heute ein bedeutendes Werk geblieben, dass international viel Beachtung findet. Zum einem ist es in einem Stil geschrieben, der es auch heute noch interessant macht. Zum anderen enthält es viele Einzelheiten, die von früheren Gelehrten als Hirngespinste bezeichnet, durch die moderne Forschung aber bestätigt wurden. Schließlich war es Herodot möglich, wenn auch nur unter Vermittlung eines Dolmetschers, mit den ägyptischen Priestern zu sprechen und so Informationen aus erster Hand über die ägyptische Kultur zu erhalten. Andererseits aber baute Herodot mit Absicht Fabeln und Anekdoten in seine Werke ein, weil sie in erster Linie nicht als ein wissenschaftliches Werk, sondern zur Unterhaltung des Publikums gedacht waren.

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