Hesiod - altgriechischer Dichter

Hesiod war ein altgriechischer Dichter, der um 700 v. Chr. in Askra in der Region Böotien, einem Gebiet in Mittelgriechenland, geboren. Neben Homer ist er für die moderne Zeit die wichtigste Informationsquelle über die Kultur der antiken Griechen. Besonders die heutigen Kenntnisse über die griechische Mythologie basieren zum großen Teil auf Werken des Hesiod. Er ist auch eine gute Informationsquelle für das alltägliche Leben seiner Zeit. Hesiod gilt als Begründer des didaktischen Epos, des Lehrgedichts.

 

Werke und Bedeutung

Bis in die moderne Zeit sind von Hesiod seine Schriften "Werke und Tage", "Theogonie" und die "Eoien" überliefert. Ein anderes Werk, "Schild des Herakles" wird ihm zugeschrieben, eine eindeutige Zuordnung zu Hesiod konnte aber nicht nachgewiesen werden. Im Epos "Theogonie" schildert er die Erschaffung der Welt und der Götter in über tausend Versen. Dieses Werk ist bis heute die Hauptquelle des Wissens über die griechische Mythologie. In seinem Epos "Werke und Tage" stellt er sich gegen den Zeitgeist und preist die Arbeit als wichtigste Aufgabe des Menschen. In der gesamten Antike wurde dagegen körperliche Arbeit allgemein als verächtlich betrachtet. Das Epos enthält auch die bis heute bekannte Geschichte von der Büchse der Pandora. Hesiod war zeit seines Lebens arm und musste sich seinen Lebensunterhalt mühsam verdienen. Er setzte sich stets für ein Leben mit geregelter Arbeit und strengen Sitten ein.

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