Meteora

Die Meteora-Klöster sind griechische Bauwerke von Weltruhm. Sie befinden sich im Pindosgebirge nahe der Stadt Kalambaka in der Provinz Thessalien. Die Klosteranlage besteht aus 24 einzelnen Klöstern und Einsiedeleien, von denen heute aber lediglich 6 noch bewohnt sind. Die anderen 18 Klöster sind entweder zu unzugänglich oder einsturzgefährdet und können deshalb nicht mehr bewohnt werden. Die Meteora-Klöster wurden von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt. Das Wort Meteora leitet sich vom griechischen Wort emporheben oder in die Höhe heben ab. Das bezieht sich wahrscheinlich auf die Lage der Klöster auf dem Gipfel hoher Felsen. Die erste Einsiedelei existierte in Meteora nachweislich schon im 11. Jahrhundert.

 

Bedeutung

Meteora gehört zu den bedeutendsten touristischen Sehenswürdigkeiten Griechenlands. Alle noch bewohnten Klöster der Anlage können besucht werden. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, die verlassenen Klöster aufzusuchen. Sie befinden sich zum Teil in sehr unzugänglichen Lagen und viele Gebäude dort sind akut einsturzgefährdet, was den Aufenthalt lebensgefährlich macht. Schon ein starker Windstoß kann Steine lösen, die aus großer Höhe herabstürzen. Beim Besuch der Klöster sollte man dezente Kleidung tragen. So sind bei Herren Shorts nicht erlaubt, bei Frauen werden Miniröcke und schulterfreie Tops nicht geduldet. Trägt man als Frau Hosen, muss man sich in einigen Klöstern eine Schürze vorbinden, um Einlass zu finden. Die 6 Klöster haben an unterschiedlichen Wochentagen Ruhetag, sodass nie alle gleichzeitig geschlossen sind.

  Teilen

Anzeigen

Tipps und Reiseinformationen
Urlaubsorte werden meist nach dem Wunschdenken ausgewählt und weniger nach dem, was die Gesundheit ausmacht. Das ist nun einmal so. Dass sich der Körper mit seinen Organen schon bei extremen...
Akklimatisation, auch Akklimatisierung genannt, ist die Anpassung der menschlichen Organe an klimatische Veränderung. Das ist meist dann der Fall, wenn man sich als Urlaubsziel Orte sucht, die de...