Parnass

Der Parnass ist ein bekanntes Gebirgsmassiv in Zentralgriechenland. Er ist zwar nicht ganz so berühmt wie sein großer "Bruder", der Olymp, hat aber trotzdem eine große Bedeutung in der Mythologie und der Touristik. Heute werden zum Bergmassiv des Parnass insgesamt 8 Gipfel gezählt. Der Höchste ist der Liakoura mit einer Höhe von knapp 2.500 Metern. Der Parnass ist heute ein populäres Skiressort. Südwestlich des Gebirgsstocks liegen die Ruinen der antiken Stadt Delphi.

 

Parnass in der Mythologie

Die alten Griechen waren der Meinung, dass das Parnassmassiv zwei Gipfel habe. Der Parnass war dem Gott Apollon geweiht und die Heimat der Musen, der Göttinnen der Kunst. Auch in der Vorstellungswelt der Griechen hatte es einst eine Sintflut gegeben. Lediglich ein Menschenpaar, Deukalion und Pyrrha, überlebte. Sie landeten sicher und wohlbehalten auf dem Parnass. Der Legende zufolge soll auf dem Parnass der Gott Apollon die mythische Schlange Python verwundet haben. In der klassischen Kunst waren Apollon und die Musen auf dem Parnass ein häufig dargestelltes Thema. Der Pariser Stadtteil Montparnasse leitet seinen Namen vom Gebirge Parnass ab. Der Parnass galt als Heimstatt der Lyrik, sicher wegen der Musen, die dort geweilt haben sollen. Musen findet man zwar heute dort mit Sicherheit nicht, trotzdem ist der Parnass auch im modernen Griechenland ein lohnendes Ausflugsziel.

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