Phidias

Phidias war ein bedeutender griechischer Bildhauer in der Zeit der Antike. Er gehörte zu den bedeutendsten griechischen Künstlern überhaupt, die jemals gelebt haben. Über das Leben des Phidias sind leider nur wenige Fakten überliefert worden. Er wurde um das Jahr 500 v. Chr. in Athen geboren und starb etwa gegen 432 v. Chr. ebenfalls in Athen. Phidias war ein Zeitgenosse des bedeutenden Athener Staatsmanns Perikles, der Athen nach der Vertreibung der Perser zum Aufblühen brachte. Wenn man über das antike Griechenland spricht, denken die meisten Menschen an diese Periode, die leider nur kurze Zeit währte.

 

Werke

Phidias Werke gehören zu den größten Kunstwerken, die jemals geschaffen wurden. Leider sind sie nicht bis in die heutige Zeit überliefert. Ihr Aussehen kennen wir nur entweder durch Beschreibungen von Zeitgenossen oder durch verkleinerte Kopien, die häufig von römischen Künstlern angefertigt wurden und bis in die Neuzeit überliefert wurden. Seine Hauptwerke sind die Zeusstatue in Olympia und das Bildnis der Athene in Athen. Das Bildwerk zeigte Zeus in sitzender Haltung. Die Statue war 12 Meter hoch. Wegen ihrer Schönheit und künstlerischen Gestaltung wurde sie zu den 7 Weltwundern der Antike gezählt. Eine andere berühmte Statue des Phidias war die Statue der Athena Parthenos im Parthenon in Athen. Die Statue, die Athena mit Helm, Schild und ihrem Wappentier, der Eule, zeigte, war fast 12 Meter hoch. Die Skulptur bestand teilweise aus Elfenbein. Insgesamt wurden mehr als 1.000 Kilogramm Gold verwendet.

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