Solon

Solon war ein Dichter und bedeutender Politiker aus Athen. Er wurde vermutlich um das Jahr 640 v. Chr. geboren und starb um 560 v. Chr. Er wird zu den sogenannten 7 Weisen Griechenlands gezählt, eine Gruppe einflussreicher Persönlichkeiten, darunter Thales von Milet, die im 7. und 6. Jahrhundert v. Chr. lebten. Besonders bekannt wurde Solon durch seine politischen Reformen, die er in Angriff nahm und erfolgreich durchführte. Über sein Leben sind nur wenige exakte Angaben überliefert, die sich verlässlich datieren lassen.

 

Leben und Werk

Die einzige erhaltene Quelle für das frühe Leben des Solon ist der römische Historiker Plutarch, der mehr als 700 Jahre nach ihm lebte. Solon entstammte demnach einer angesehen adligen Familie, zu deren Ahnen der letzte König von Athen zählte. Er widmete sein ganzes Leben der Politik und versuchte, Athen zu stärken, indem er die Lage der freien Bürger verbesserte. Die wirtschaftliche Situation war damals durch eine zunehmende Verarmung weiter Schichten der Bevölkerung geprägt. Solon entlastete sie durch eine Art Umschuldung. Außerdem schaffte er die Möglichkeit ab, sich wegen Schulden selbst in die Sklaverei verkaufen zu können und ersparte so vielen Armen ein schlimmes Los. Er setzte sich für ein stärkeres Mitspracherecht der einfachen Bürger ein. Um diese Reformen umzusetzen, beschnitt er die Rechte vieler ehemals privilegierter Adliger, was ihm deren Missfallen zuzog. Sie zwangen ihn, Athen zeitweise zu verlassen.

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