Stoa

Die Stoa ist eine bekannte philosophische Schule, die ihren Ursprung im antiken Griechenland hatte und deren Einstellungen bis in die moderne Zeit hinein ihre Einflüsse ausüben. Das Wort Stoa heißt in der griechischen Sprache bemalte Vorhalle. Die Bezeichnung geht auf eine Säulenhalle gleichen Namens auf dem Marktplatz von Athen, der Agora, zurück, in der der Philosoph Zenon von Kition etwa um 300 v. Chr. seine philosophische Schule eröffnete. Die Stoa behauptete sich über mehrere Hundert Jahre, was ein beredtes Zeugnis von ihrer Anpassungsfähigkeit ablegt. Selbst nach dem Aufkommen des Christentums verschwand stoisches Gedankengut nicht völlig, sondern verschmolz besonders in den Bereichen Ethik und Moral mit den christlichen Vorstellungen. Auf diese Weise gelang es stoischen Ideen, bis in die Gegenwart zu überdauern.

 

Lehre

Die Stoa vertritt eine ganzheitliche Philosophie. Sie richtet sich auf alle Naturerscheinungen und kosmologischen Prozesse aus und sieht sie in einer einheitlichen Betrachtungsweise. Die Stoa vertritt die Lehre von einem Universalprinzip, das alle natürlichen Dinge und Prozesse miteinander verbindet. Der Stoiker als Persönlichkeit strebt danach, seinen Platz innerhalb dieses Systems zu erkennen und einzunehmen. Indem er seine Gefühle und Regungen beherrscht, lernt er sein Schicksal zu akzeptieren und strebt mit inneren Frieden und Gelassenheit danach, Weisheit zu erwerben. Bekannte Stoiker waren der römische Dichter und Philosoph Seneca und der Kaiser Marcus Aurelius.

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