Titanen

Die Titanen sind Gestalten aus der griechischen Mythologie. Sie waren ein beinahe allmächtiges Geschlecht von Göttern, die vor der Herrschaft der olympischen Götter die Welt beherrschte. Die Titanen stammen von Gaia (Erde) und Uranos (Himmel) ab. Sie herrschten im sogenannten Goldenen Zeitalter, in dem die Menschen friedlich miteinander und mit der Natur lebten und Gewalt, Not und Laster unbekannt waren. Das deutsche Wort leitet sich vom griechischen Begriff "titainō" her, das "sich recken" bedeutet. Es gab insgesamt 12 Titanen, 6 männliche und 6 weibliche. Ihr Kampf mit den Göttern, bei dem sie am Ende unterlagen und in die Unterwelt verbannt wurden, war im Epos Titanomachie beschrieben, das leider verloren ging.

 

Mythos

Gaia gebar dem Uranos als erste Kinder die Kyklopen und die Hundertarmigen. Als sie wieder Kinder gebar, diesmal die Titanen, überredete sie diese, gegen Uranos zu rebellieren. Unter Führung des Kronos gelang es ihnen, Uranos zu überwältigen. Kronos nahm seinen Thron ein und verbannte seine Geschwister ebenfalls in die Unterwelt. Deswegen prophezeite ihm Gaia, das seine eigenen Kinder ihn später entthronen würden. Aus Angst vor dieser Weissagung verschlang Kronos alle Kinder, die er mit Rhea hatte, bis auf Zeus, den Rhea versteckte und mit einem Stein ersetzte. Als Zeus herangewachsen war, zog er aus und befreite seine verschluckten Geschwister aus dem Bauch des Kronos. Darauf entbrannte ein heftiger Kampf zwischen den von Kronos zu Hilfe gerufenen Titanen und den olympischen Göttern, den Geschwistern des Zeus.

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