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Landschaft, Flora und Fauna der Insel Ikaria - Griechenland

Ikaria ist eine der wildesten und ursprünglichsten Inseln Griechenlands. Man nennt sie nicht umsonst die schöne Unbekannte der Ägäis. Sanfte Hügel wechseln in schroffe, 1100 Meter hohe Berge. Weite tiefgrüne Wälder wechseln in karge, trostlose Steinwüsten. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, bietet Ikaria dem Besucher fast alles, was das Urlaubsherz begehrt. Die Landschaften Ikarias sind so unterschiedlich, wie es nur sein kann. 

Fotos mit freundlicher Unterstütung von www.schnetzerpages.de/ikariapage

Da ist z.B. die Bergkette Atheras mit 1100 Metren Höhe. Diese durchzieht die Insel in ihrer gesamten Länge, mit dicht bewachsenen Schluchten und tief ins Meer hinabfließenden Sturzbächen. Die Gebirgskette wurde in der Antike Pramnos genannt.

Der Süden der Insel ist klimatisch gesehen immer einige Grad wärmer, als der Rest der Insel. Hier gibt es wenig Wasser. Die Höhenlagen sind geprägt von bizarren Felsformationen. Die Küstenregion hingegen zeigt zwei gänzlich gegensätzliche Gesichter. Der Südosten mit unglaublich üppiger Vegetation und mit dichten Wäldern. Das absolute Gegenteil, ist im Südwesten zu finden. Dort ist die Landschaft karg, schroff und kahl. Nur ganz vereinzelt findet man eine Zypresse, oder ein  Oleander. Die Küste fällt steil ins Meer ab. Hier in Küstennähe haben sich einige Robben angesiedelt. Leider sind die scheuen Tiere, die hier heimisch geworden sind nur sehr selten zu sehen.

Auch der westliche Teil der Insel, wird von zwei unterschiedlichen Landschaftsformen bestimmt. Da ist zum einen der karge Teil, wo fast keine Vegetation zu finden ist. Hier ist es wie in einer Steinwüste. Dennoch, auch dieser Teil hat seine Reize. Hier weht immer ein Wind, teilweise recht kräftig. Da viele der Steine Hohlräume besitzen, erzeugt der Wind, der durch diese bläst, heulende Geräusche. An Tagen mit starkem Wind klingt das recht gespenstig. Der zweite Teil des Westens, ist das absolute Gegenteil. Hier findet man eine äußerst fruchtbare, tiefgrüne Hochebene mit einem kleinen Fluss. Der Flusslauf stellt die Bewässerung der nahe gelegener Felder und der Flussbettnahen Pflanzen sicher.

Bluete des Granatapfelbaums

Im Norden der Insel,  ist es sehr wasserreich. Zahlteiche sprudelnde Quellen, bilden kleine Flüsse und Bäche, die sich durch die blühende Landschaft ziehen. Des vielen Wassers wegen, blüht und grünt es hier nicht nur in den Frühlingsmonaten, sondern auch dann, wenn es auf dem Rest der Insel schon viel zu heiß und trocken für prächtige blühende  Vegetation ist

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