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Die Insel Kalymnos, die Schwammtaucherinsel in der Dodekanes

Die Insel ist 108 SM von Piräus entfernt, hat ca. 14200 Einwohner, die auf einer Fläche von 109 qkm leben. Knapp über 10.000 Menschen leben in Kalymnos-Stadt, dem Hauptort der Insel. Die Insel der Schwammtaucher ist gebirgig mit fruchtbaren Tälern.

Archäologen haben herausgefunden, das sie Geschichte der Insel bis in die Antike zurückreicht. Heute leben die Einwohner der Insel zu einem kleinen Teil vom Tourismus. Einige wenige Hotels, Pensionen, Tavernen und Geschäfte haben sich mit zunehmendem Tourismus angesiedelt, aber als eine reine Ferieninsel kann man Kalymnos bei weitem nicht bezeichnen. In den letzten 50 Jahren hat die Landwirtschaft merklich abgenommen. Ganz wenige betreiben heute noch Feldbau. Wie auf allen Inseln der Dodekanes wird auch auf Leros Bienenzucht (Thymian-Honig)  betrieben.

Pothia

Die Schwammtaucher, immer noch ca. 40 Stück,  verlassen ihre Heimat oft für Monate um vor der Küste Nordafrikas nach Schwämmen zu tauchen. Die Naturschwammindustrie der Insel ist weit über Griechenland bekannt, weil die Qualität der Produkte sehr gut ist. Auch heute noch ist der Fischfang für die Bewohner von Kalymnos eine wichtige Einnahmequelle. Fast 1000 Familien leben hier vom Thun- und Schwertfischfang. Ca. 450 Fischerboote sind auf der Insel beheimatet. Es gibt keine andere griechische Insel, wo so viele Fischerboote im Hafen stehen als Kalymnos. Ein Aussterben des Fischereiberufes ist hier nicht zu befürchten. Ca. 60% der Fischer sind unter 40 Jahre. Die Fischerei, macht die Bewohner der Insel vom Tourismus unabhängig. Die meisten Fische werden, in das Europäische Ausland oder sogar bis nach Japan exportiert.

Kalymnos ist des ideale Ferienziel für Liebhaber des unverfälschten griechischen Lebens. Für einen reinen Badeurlaub gibt es gewiss bessere Ziele. Ein Eldorado ist die Insel für Climbing. Anhänger dieses Sportes finden hier die besten Möglichkeiten.

Die Geschichte der Insel reicht bis weit in die Steinzeit zurück. Zeugen dieser langjährigen Geschichte sind im Archäologischen Museum in Pothia, ausgestellt. Bei Ausgrabungen aus der Stein- und Bronzezeit, gefundene Gegenstände sind Zeugen, das Kalymnos schon seit der Steinzeit bewohnt war. Es gibt nicht viele Überlieferungen, aber man geht davon aus, das die Insel seit dem permanent bewohnt war. Seit je her war die Insel, der Fischer und Schwammtaucher wohlhabend. Einen Zeugen für diesen Reichtum, fischten Einheimische 1998, aus dem Hafenbecken. Die hohe Bronzestatue einer Frau, so haben Wissenschaftler herausgefunden, ist ein Werk des berühmten Bildhauers Praxiteles aus dem 4. Jh. v Chr. Im Laufe der Jahre wurde die Insel, wegen ihrer günstigen geografischen Lage und häufig Ziel, kriegerischer Angriffe. In Folge dessen regierten  verschiedenen Besatzer Kalymnos. Diesem geschichtlichen Umstand verdankt die Insel Ihre unterschiedlichen Baustile, die bis in die heutige Zeit deren archetektonische Bild beeinflussen. 

Byzantinische Kirchen, mittelalterliche Burgen, Überreste von Moscheen und im Italienischen Stil erbaute Häuser, prägen das Bild der Insel.  Nach langer Fremdherrschaft, wurde Kalymnos, Mitte des letzten Jahrhunderts, nach dem 2. Weltkrieg, zusammen mit den anderen Inseln der Dodekanese, wieder mit Griechenland verbunden.

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