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Die Traditionen auf der Mittelmeerinsel Kreta

Tänze, Trachten und Traditionen auf Kreta

Kreta ist einer der wenigen europäischen Orte der über eine so extrem alte Kultur verfügt. Zeugen ihrer bewegten Geschichte können sie in den Museen der Insel und den zahlreichen Denkmälern rund um die Insel finden. Die Meisterwerke der Webkunst und deren Geheimnisse wurden von Generation zu Generation überliefert. Sie sind ein wertvolles Zubehör der örtlichen Trachten. Traditionelle Tanzgruppen wie die berühmte Tanzschule Lykion Ellinidon, tragen ihre wertvollen, echten Trachten gerne zur Schau.

Normalerweise besteht die Frauentracht aus einer Pumphose und einem Hemd aus weißer Baumwolle. Dazu wird eine dunkle Weste und ein breiter dunkelroter Gürtel, getragen. Die ''Sarsa'' ist ein zusätzlich  am Rand golden besticktes Tuch, das sich am hinteren Teil der Tracht befestigt wird. Dazu getragen wird ein besticktes Kopftuch. Dieses wir im Nacken gebunden, damit das Gesicht der Frauen, zu sehen ist.

Stolzer Kreter

Die Männertracht ist im Vergleich zu der farbenfrohen Frauentracht ziemlich dunkel. Weißes Hemd, schwarze Pumphose, schwarze Weste und eine breite, dunkelrote  Schärpe in der Taille. Dazu werden schwarze Stiefel getragen. Diese Tracht  war damals wie heute nicht vollständig ohne das umgebundene Messer, das an der Schärpe befestigt wird.

Traditionelle Tänze werden auf Kreta auch heute noch bei Festen, sowie Hochzeiten oder Taufen getanzt. Die drei wichtigsten Volkstänze sind sogenannte Rundtänze, der Pidichtos (springender Schritt), der Malevisiotis und der Sirtos. Der bekannteste Tanz der Insel ist der Sousta, der von Liebespaaren getanzt wird. Ein Tanz, der traditionsgemäß nur von Männern getanzt wird ist der Pentosalis. Alle diese Tänze werden von traditionellen Saiteninstrumenten wie der Lyra oder der Lauto begleitet. Ein Instrument, das es nur auf Kreta gibt, ist die  Askomantoura. Dies ist  ein Dudelsack ähnlichen Blasinstrument.

Die traditionelle kretische Hochzeit ist damals wie heute ein großes gesellschaftliches Ereignis. Wo die ganze Großfamilie, und Freunde, nicht selten das ganze Dorf, dran teilnehmen. Die Frauen bringen ein volleingerichtetes Haus mit in die Ehe. Dieses wird in einer feierlichen Zeremonie dem Bräutigam übergeben.  Von der ganzen Familie, traditionelle Lieder singend, werden die Brautleute (jeder im Haus seines Vaters) beim frisieren und anziehen begleitet. Vor der Kirche wird nach den Klängen der traditionellen Musik getanzt und die Hochzeitslieder, gesungen. Die eigentliche Zeremonie in der Kirche und das riesige Fest, bei dem getanzt, gesessen und getrunken  wird. Häufig nehmen daran 1000 bis 2000 Leute statt.

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