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Ortschaften und andere Sehenswuerdigkeiten von L bis P auf der Insel Lesbos - Griechenland

Limonas

Nahe der Ortschaft Kalloni, befindet sich das Kloster Limonas aus dem Jahre 1527. Dieses eindrucksvolle Bauwerk, kann heute besichtigt werden. Es ist immer noch in ausgezeichnetem Zustand. Die Kirche ist prachtvoll mit kunstvollen Ikonen und Fresken aus dem 16. Jahrhundert geschmückt. In der Bibliothek, des Klosters, sind über 2.500 wertvolle Bücher archiviert. Besonders Stolz ist das Kloster auf die 450 Handschriften. Direkt daneben ist ein Volkskundliches Museum. Dort werden Gegenstände des täglichen Lebens, vergangener Jahrhunderte ausgestellt. Im hinteren Teil von Limonas befindet sich ein sehr idyllischer angelegter Garten.  Zwischen unendlich vielen Blumen, Obstbäumen und Kräutern leben unterschiedlichsten Tiere, die hier ein neues Zuhause gefunden haben.

Mandamados

Im Nordosten der Insel befindet sich das Dorf Mandamados. Der kleine Ort ist bekannt für seine traditionellen Handwerksbetriebe. In einer Käserei können sie zuschauen und den köstlichen Käse probieren. Etwas weiter befindet sich eine Holzschnitzereien. Es ist faszinierend wie die geschickten Handwerker, aus einfachem Holz ihre Kunstwerke herstellen. Nicht weit entfernt davon ist eine Töpferei. Hier werden  Vasen und Tongefäße, nach traditionellen Mustern gefertigt. Sowohl die Keramik als auch die Holzschnitzereien sind beleibte Souvenirs aus einem etwas anderen Dorf. Tagtäglich kommen während der Sommermonate zahlreiche Besucher um sich die Handwerksbetriebe anzuschauen. Die Tavernen im Ortskern sind urig und servieren typisch griechische Küche.

Etwas außerhalb des kleinen typisch griechischen Ortes befindet sich  das Taxiarchis Kloster. Im Inneren seiner prächtig geschmückten Kirche befindet sich ein gut erhaltenes Relief des Heiligen mit gleichem Namen.

Molivos (Mithimna)

Ganz im Norden der Insel liegt ein außergewöhnlicher Ort. Diesen nennt man Molivos oder Mithimna. Der traditionelle Ort, hat sich malerisch an drei Seiten eines Hangs angesiedelt. Besonders schön ist die Altstadt Molivos, mit ihren schmalen alten Gassen und den Natursteinhäusern. Überragt wird der traditionelle Ortskern von einer mittelalterlichen Burg, mit gewaltigen Festungsmauern. Damals wurde sie gebaut, um sich vor feindlichen Angreifern zu schützen. Von hier aus hat man eine fantastische Aussicht weit über das Meer auf der einen Seite und über die Westküste der Insel auf der anderen, aber auch auf den idyllischen Hafen. In diesem dümpeln die Fischerboote. Die  Straße entlang des Hafens ist gesäumt mit klassizistischen Herrenhäusern. In deren Erdgeschoss haben sich zahlreiche Bars, Restaurants und Cafes niedergelassen. Bei Tag ist diese Strasse der Treffpunkt für Gourmets und Romantiker. Bei Nacht ist hier Party angesagt. Kulturbeflissene finden außer der Burg, eine ansehnliche archäologische Sammlung, eine Galerie und eine Bibliothek im Ort.

Die meisten Touristen auf Lesbos sind in der Gegend um Molivos anzutreffen. Trotz zunehmendem Tourismus hat der malerische Ort nichts von seinem Flair und seiner Ursprünglichkeit eingebüßt. Tavernen, Cafes und Terrassen erwarten den Urlauber, ohne daß große Hotelkomplexe, Bettenburgen oder Apartmenthäuser das Bild von der idyllischen Hafenstadt zerstören. Die Strände des Ortes sind chön, sehr sauber und das glasklare Wasser läd seine Besucher ein, in das erfrischende Nass zu tauchen.

Bei Malern, Musikern und Dichtern Europas ist Molivo bekannt. Seit vielen Jahren ist dieser Ort Anziehungspunkt für Künstler, die hier Ihren Urlaub. Andere fühlen sich hier so wohl, das sie sich hier niederlassen, so bleibt die Tradition der Antike bis in die heutige Zeit erhalten.

Petra

An der Westküste, nördlich von Molivo befindet sich die Ortschaft Petra. Diese ist wie viele Küstenorte der Insel eine touristische Ortschaft, dennoch hat sie bisher nur wenig von ihrer Ursprünglichkeit verloren. Petra ist genauso wie Molivos ein gewachsener Ort, der sich im Verlauf der Geschichte mit ihren verschiedenen Herrschern gebildet hat. Im traditionellen Ortskern säumen Natursteinhäuser die schmalen alten Gassen. Tavernen, Cafes und Bars erwarten den Urlauber, ohne daß Hotelkomplexe das Bild zerstören. Ein Tipp für Romantiker, mitten im Dorf erhebt sich ein Felsen. Den Sonnenuntergang von dort aus zu beobachten ist einzigartig. Die örtlichen Frauenkooperative, verwöhnt, in ihrer Taverna Besucher mit urgriechischer Küche, die Damen vermieten auch Zimmer im Ort.

 

Plomari

An der Südküste, der Insel, nördlich von Agiassos, befindet sich die Ortschaft Plomari.  Sie hat sich am fuße des Berges Olympos, der mit knapp unter 1.000 m der höchste Berg der Insel ist, angesiedelt. Plomiri ist die zweitgrößte Stadt der Insel. Moderne Geschäfte, ausgezeichnete Tavernen und Cafes und pulsierender Straßenverkehr bestimmen das Bild der Stadt. Die verschiedenen Herrscher haben die Architektur des Städtchens, maßgeblich beeinflusst und Plomari einen ganz besonderen Charme verliehen. Die Häuser des Ortes sind Terrassenförmig, vom Hafen den Berg herauf angelegt. Von oben hat man einen phantastischen Ausblick auf den malerischen Hafen. Hier dümpeln die Fischerboote friedlich im Wasser und die Fischer flicken ihre Netze. Um das Hafenbecken verläuft eine Strasse, an der sich einige Geschäfte, Tavernen und Cafes niedergelassen haben. Bekannt ist Plomari jedoch für seinen Ouzo. So sagt man, auf der kleinen Platia im Ouzo-Städtchen Plomari der Anisschnaps am besten schmeckt. Hier gibt es einige Ouzo-Destillerien, die meistens können besichtigt werden.

Der Strand des Ortes ist phantastisch. Er ist ein beliebter Badestrand, nicht nur für Touristen, auch die Bewohner der Insel wissen diesen zu schätzen. Innerhalb des letzten Jahrzehnts hat sich der Ort zu einem beleibten Ferienort mit modernsten Hotels und Pensionen  aller Klassen entwickelt.

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