Nationalpark Oiti in Griechenland

Der Nationalpark Oiti liegt im nordöstlichen Teil Zentralgriechenlands rund um den Berg Oiti. Der Berg Oiti ist mit Tannen bewaldet, die den Berg fast komplett grün aussehen lassen. Da das Gestein der Berges nicht so porös ist wie es bei anderen Bergen vorkommen kann, bilden sich viele kleine Seen, die meist durch angesammeltes Schmelzwasser entstehen. Im Jahr 1966 wurde ein 7.210 Hektar großes Gebiet um den Berg zum Nationalpark ausgerufen, wobei das Herz des Parks nur etwa die Hälfte des Gebiets ausmacht. Der Nationalpark schützt eine große pflanzliche Vielfalt, die durch Rodung oder andere zerstörerische Akte verloren gehen würde. Vor allem Trollblumen sind in Griechenland sehr selten und der Berg Oitis ist einer der wenigen Orte, an denen diese noch anzufinden sind.

 

Gefahren für den Oiti Nationalpark

Die griechischen Nationalparks fügen sich auf natürliche Weise in den Rest der Landschaft ein, doch dadurch sind sie auch nicht klar von umliegendem Gebiet getrennt. Dies sorgt dafür, dass viele Besucher und Einheimische die besonderen Regeln, die in einem Nationalpark gelten missachten. Besonders die Gämse, die in dem Nationalpark wohnen, werden oft gejagt und getötet, obwohl sie zu einer sehr seltenen Art in Griechenland gehören. Dennoch ist ein Besuch des Parks auch wegen der großen Vielfalt an Vogelarten empfehlenswert, denn für einen bequemen Ausflug ist mit verschiedenen Straßen und Wanderwegen gesorgt.

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