Nationalpark Olympos in Griechenland

Der erste griechische Nationalpark war 1938 der Olympos. Dies ist eine nachvollziehbare Entscheidung, denn der Olympos ist nicht nur der höchste Berg Griechenlands, sondern galt in der Antike auch als Wohnsitz der zwölf Götter, die vom Gebirge Olymp aus über die Menschen herrschten. Auch die UNESCO erkannte die Bedeutung des Gebietes und erklärte das Olympmassiv 1981 zum Biosphärenreservat. Im Gegensatz zum Berg Oiti befinden sich auf dem Olympos keine Seen, jedoch können sich durch Schmelzwasser im Sommer einige kleine Seen bilden, die allerdings nicht das ganze Jahr über vorhanden sind.

 

Zum Haus der Götter wandern

Es ist durchaus verständlich, dass in der Antike viele Menschen glaubten, dass die Götter auf diesem Berg wohnten, denn durch den Nebel und die tief liegenden Wolken, die auch oft Gewitter über dem Gebirge verursachten, bekommt der Berg etwas sehr Mysteriöses. Doch heute ist das Gebiet gut erforscht, sodass kaum ein Zweifel daran besteht, dass die Götter diesen Berg nicht bewohnen. Wer sich allerdings selbst überzeugen möchte, kann die verschiedenen Wanderwege durch den Nationalpark nutzen, um sich ein Bild von dem einzigartigen Gebirge zu machen. In vielen Listen werden existierende Wege nicht erwähnt, die zu weit in das Innere des Nationalparks vordringen, um die Natur in diesem Gebiet nicht zu stören. Für sportliche Besucher wird auch Klettern im Nationalpark Olympos angeboten.

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