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Im Zentrum der
Dodekanesinseln
zwischen Kos, Tilos und dem Kap Knidos der kleinasiatischen Küste, befindet sich
die Insel Nissyros. Die meisten kennen diese liebenswerte
grüne Insel nur von einem Tagesausflug, dabei kann man hier
leicht
3–5 Tage verweilen, ohne sich zu langweilen. Die Insel hat eine Fläche von 41,6
qkm und eine Küstenlänge von 28 km. Die Insel hat rund 1000 Einwohner.
Nissyros ist eine
stille Insel. Die Form der Vulkaninsel ist fast rund und sie hat auffallend
wenig geophysikalische Formationen. Im
inneren
der Insel, fast im Zentrum befindet sich die Kaldera, der Vulkan mit einer Länge
von 2400 m und einer Breite von 950 m. Die Krater, der größte hat einen
Durchmesser von 260 m und eine Tiefe von 30 m, können von Besuchern,
der Insel besichtigt werden. An vielen Stellen der Insel befinden sich thermale
Heilquellen, die meisten davon sind rund um die Stadt Mandraki.
Archäologen haben
herausgefunden, das
die
Geschichte der Insel bis in die Antike zurückreicht. Heute Leben die Einwohner
der Insel hauptsächlich vom Tourismus. Einige wenige Hotels und Pensionen gibt
es in den Ortschaften der Insel.
Durch die
zahlreichen Tagestouristen haben sich zahlreiche Tavernen und Cafes angesiedelt.
Zwischen 11 und 16.00
Uhr kommen
während der Sommermonate jährlich ca. 70.000 Touristen von der Insel Kos.
Dennoch ist der Charakter der Insel noch vollständig vom einheimischen Leben
geprägt. Mit zunehmenden Urlaubern hat die Landwirtschaft merklich abgenommen.
Ganz wenige betreiben heute noch Feldbau. Nur der Olivenhaine und zahlreiche
Feigenbäume zeugen noch von der einst blühenden Landwirtschaft. Fischer gibt es
auf der Insel nur noch wenige, da es sich kaum noch lohnt nur vom Fischfang, zu
leben. Eine weitere, nicht unbedeutende Einnahmequelle der Inselbewohner, ist
der Abbau des Bimssteins, auf der unbewohnten vorgelagerten Insel Giali. Mehrere
Dutzend Arbeiter gehen hier ihrer arbeit nach.
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