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Der Vulkan und die Caldera auf Santorini - Griechenland

Santorini (auch einfach nur Thira genannt) ist eine Vulkaninsel, die sich vor etwa dreieinhalb Tausend Jahren (ca. 1600 v. Chr.) beim größter Vulkanausbruch der Menschheitsgeschichte in die Luft gesprengt hat. Die Überreste kann man vom Flugzeug aus genau betrachten. In der Mitte des Ganzen, der Caldera. Der  kleine Vulkankegel ragt aus dem Wasser.

Fotos mit freundlicher Unterstützung von www.methana.com

Auf dem Vulkan kann man bei einem Besuch, immer noch aufsteigenden ätzenden Fumarole inhalieren und sich die Füße verbrennen. (Der Vulkan ist im Gegensatz zu anderen von explosiven Art). Wissenschaftler haben herausbekommen, das es langsam wieder ein neuer Vulkan (Dome) heranwächst. Ein Forscherteam des geophysikalischen Instituts Athen entdeckte kürzlich in Höhe der griechischen Halbinsel Magnesia eine "aktive Erdspalte", die in Zukunft Erdbeben auslösen könnte. Eine weitere "aktive Erdspalte" untersuchen die Wissenschaftler derzeit in der Nδhe der Kykladeninsel Amorgos. Die Leiterin des Forscherteams, Maria Sachpatzi, vermutet, daί die beiden Spalten fόr die Beben verantwortlich sind, bei denen seit 1945 in Griechenland fast 600 Menschen ums Leben gekommen sind. Nach Ansicht der Wissenschaftlerin könnten die Erdspalten erneut den Vulkan auf der Insel Santorin aktivieren. (DPA ©Berliner Morgenpost 1997) Nach derzeitigen Erkenntnissen soll dieser dann in 15.000 bis 20.000 Jahren wieder in die Luft geht.

Man schätzt heute, daß damals beim Vulkanausbruch ca. 30 Kubikkilometer Magma in riesigen Aschewolken und pyroklastischen Strömen ausgestoßen wurden. Die hochgelegene Mitte der Insel stürzte ein und versank mindestens 300 m tief im Meer. Das Handelszentrum der Minoer, in Akrotiri, wurde dadurch sehr schwer geschädigt. Kurz nach der Naturkatastrophe versank das bis dahin bedeutende Handelszentrum in der Bedeutungslosigkeit. Menschen sollen damals nicht ums Leben gekommen sein. Große Teile der Bevölkerung waren schon vor dem Ausbruch von der Insel geflohen, weil mehrere heftige Erdbeben dem Vulkanausbruch vorausgegangen waren. 

Wer zum ersten Mal vom etwa 300 Meter hohen Kraterrand Santorini in die tiefblaue Caldera, dem Kraterkessel blickt, wird begeistert sein

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