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Abruzzen - Italien

In Süditalien liegt die Region Abruzzen auf italienisch Abruzzo genannt mit seiner Hauptstadt L`Aquila. Die Abruzzen grenzen im Süden an die Region Molise, im Westen an die Region Latium, im Norden an die Region Marken und im Osten an die Adria.

Zweidrittel der Fläche von Abruzzen nimmt sein Kalkmassiviges Gebirge ein das teilweise bis zu 2912 Meter hoch ist wie der Berg Corno Grande der in den Gebirgsmassiv von Gran Sasso liegt. Unter der Gebirgskette selbst des Gran Sasso führt sein gleichnamiger Tunnel hindurch der auch die Zufahrt zu einem unterirdischen Labor ist, das Experimente für die Elementarteilchenphysik betreibt die vor der kosmischen Strahlung abgeschirmt werden müssen.

An der Nordseite des Corno Grande befindet sich der südlichste Gletscher Europas und an seiner Südost Seite befindet sich die Hochebene des Campo Imperatore. Nahe dem Corno Grande liegen die Städte Popolis, Chieti und Pescara.

Die Landschaft von Pescara steht unter Naturschutz und ist auch zu einen Vogelschutzgebiet erklärt worden. In Pescara selbst befinden sich die Ruinen des Klosters Casanocas das im Jahre 1191 gegründet wurde und im Jahre 1807 aufgelöst wurde.

Abruzzens Küste erstreckt sich von der Adria aus und geht in eine Hügellandschaft über die noch einmal ca. ein viertel der Region einnimmt. In den Abruzzen kann man im Sommer schwimmen, wandern und klettern gehen sowie man im Winter auch sehr gut Skifahren kann. In der Region Abruzzen findet man viele Wein- und Olivenanbaugebiete, ein großer Teil von den Abruzzen ist jedoch auch Weideland.
Die Provinz von L`Aquila wurde 1923 in der Entstehung eines Nationalparkes mit einbezogen. Der Nationalpark Abruzzen deckt eine Fläche von über 50.000 ha von denen drei viertel die Provinz L`Aquilla besitzt und das verbleibende viertel Latium und in Molise übergehen. 1980 wurde der Park in vier verschiedenen Zonen des Naturschutzes aufgeteilt. In diesen Nationalpark sind Braunbären angesiedelt und Wölfe. Es gibt aber auch viel Schwarzwild und viele Wildkatzen. In dieser Provinz von Abruzzen werden Kanu Fahrten, Trekking- und Fahrrad- sowie Pferdetouren angeboten. Aber auch Ski fahren auf den Monte Petroso mit 2247 m oder den Monte Marsicano mit einer Höhe von 2242 m sind möglich sowie auch der Langlauf betrieben werden kann je nach Jahreszeit. Im Park gibt es auch zwei große Flüsse der Sangro und der Diavolo. Es gibt auch eine reiche Anzahl an natürlichen Seen wie der Lago di Scanno, Lago Vivo und der Lago Pantianiello in denen man teilweise schwimmen kann.

Nicht nur den Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise gibt es auch den meist im bergigen Gelände den Majelle- Nationalpark mit einer Fläche von 74.095 hat, der im Jahr 1991 entstand und von der Stadt Sulmona aus zu erreichen ist.
Abruzzen wurden jahrzehntelang von den Römern unterworfen, die Region ging im Frühmittelalter an das Herzogtum Spoleto und später an Sizilien über und wurde schließlich von Neapel aus verwaltet. Im Jahre 1861 gehörte Abruzzen dann zum Königreich Italien. Durch die lange Geschichte der Abruzzen sind sie heute eine der 16 Kirchenregionen der römisch- katholischen Kirche von Italien. Die Kirchenregionen erstreckt sich über zwei Verwaltungregionen von Abruzzen bis hin zu Molise. Diese Kirchenregion ist in vier Kirchenprovinzen aufgeteilt und somit verfügen die Abruzzen über sehr viele Kirchen und Erzbistümer.

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