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Basilikata - Italien

Die Region Basilikata, mit ihrer Hauptstadt Potenza, wird südöstlich vom Golf von Tarent und im Südwesten vom Tyrrhenischen Meer begrenzt. Apulien, Kalabrien und Kampanien sind die Nachbarn dieser Region. Mit einer Fläche von etwa 10.000 km² und ungefähr 600.000 Einwohnern bietet sie, im sonnigen Süden Italiens gelegen, mit den Bergen der Apennin, den weitläufigen und grünen Wäldern sowie dem fruchtbaren Lavaboden, Natur pur und einen hohen Erholungsfaktor. Weltweit bekannt sind die berühmten, als UNESCO-Kulturerbe ausgewiesenen, Höhlenwohnungen Sassi von Matera.

Die Besiedlung der Basilikata kann bis in prähistorische Zeiten nachgewiesen werden. So wurde zum Beispiel die Anwesenheit des Altsteinzeitmenschen im Brandano Tal durch zahlreiche Funde belegt. Siedlungsspuren des Neolithikums, also der Neusteinzeit, fanden Archäologen in den Gebieten um Matera und Melfi und die Menschen der Eisenzeit machten dann auch das Landesinnere bewohnbar. In dieser Zeit wanderten indoeuropäische Stämme, unter ihnen die Illyrer, von der Balkanküste in die Basilicata ein. Aber erst mit den griechischen Emigranten begründete sich um etwa 800 vor Christus, eine gedeihende Zivilisation, die als „Magna Graecia“ in die Geschichte einging. Es wurden große Siedlungen gegründet, die sich als Verbindungszentren zwischen den Nationen am Ionischen- und Tyrrhenischen Meer verstanden.

Die Besiedlungsgeschichte von Basilikata hat auch in der Kunst seine Spuren hinterlassen und erlebt seit vielen Generationen künstlerische Höhepunkte der unterschiedlichsten Art. Kunstexperten sind sich einig, dass die Kunstgeschichte von Basilikata zu den Faszinierendsten von ganz Italien zählt. Die Keramiksammlungen in den regionalen Museen sind zum Beispiel ein Beleg für die Bearbeitung und Verarbeitung von Ton, was zu den großen Traditionen der Basilikata zählt. Seit dem 7. Jahrhundert, bis weit ins Mittelalter hinein,wurden von griechischen Mönchen Klöster und Einsiedeleien erbaut und dadurch das Verständnis für Architektur und die Kunst der Freskenmalerei gefördert. Aber auch das künstlerische Handwerk, welches durch bäuerliche Hirtentradition geprägt wurde, hat bis heute seinen Platz in der modernen Darstellungsweise beibehalten.

Die Basilikata gehört zu den ärmsten Regionen in Italien und, obwohl sie es sehr nötig hätte, wird sie vom Tourismus nur wenig frequentiert. Dabei könnte in dieser Region der Reiz des Reisens wieder entdeckt werden, da sie mit ihren Landschaften, Gebirgskämmen und den kleinen Städten, die reich an Geschichte sind, viel zu bieten hat. Es wurde in den letzten Jahren auch im Bereich Tourismus so einiges getan, Thermal- und Badeorte wurden auf den neusten Stand gebracht, ausgezeichnete Wanderwege führen durch den Nationalpark, sowie in die Dolomiten. Archäologische Parks sind entstanden und die Traditionen, das Brauchtum und die Kultur dieser Region wird in vielen Städtchen angeboten und gepflegt.

Bedingt durch die Jahrhunderte währende Armut, hat sich in der Basilikata eine besondere Küche entwickelt und diese zeigt auf, dass die Zubereitung von Essen für arme Leute doch recht schmackhaft sein kann und außerordentlich gesund ist. Vor allem finden frische Kräuter und Gemüse den Weg in den Kochtopf und die verschiedensten Varianten von Speisen aus Meeresfrüchten bereichern und verfeinern das Angebot und Olivenöl ist aus der Küche nicht wegzudenken. Diese „einfachen“ Essen sind auch der Stolz der Region, da sie von der Raffinesse der modernen Küche abweichen und ganz gekonnt einfache, natürliche Zutaten verwenden, die großenteils aus dem eigenen Anbau stammen.

Wer einmal in der Basilikata war, wird sie lieben, ihre Menschen in das Herz schließen und… …wenn der nächste Urlaub noch nicht geplant ist …

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