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Kampanien

Campania, wie Kampanien im Italienischen genannt wird, liegt an der Westküste Italiens, eingerahmt vom Tyrrhenischen Meer und der Basilicata im Südosten, Apulien im Osten sowie Latium im Nordwesten und Molise im Nordosten. Die Hauptstadt der Region ist Neapel und das Umland ist die, am dichtesten besiedelte Region in ganz Italien.

Zu den Sehenswürdigkeiten in Campania gehören, neben Neapel und Pompeji, der Parco Nazionale del Cilento e Vallo di Diano, ein Nationalpark und die antiken Stätten Velia, Paestum und Kartause von Pardula.
Zwischen Paestum, Sapri und dem Diano-Tal erstreckt sich das Cilento-Gebiet, dass, nachdem es zum Nationalpark ernannt wurde, um Flora und Fauna zu schützen, 1998 zudem in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde.

Der Eingang zu Cilento liegt etwa 1 ½ Autostunden südlich von Neapel entfernt, drei, ca. 2500 Jahre alte griechische Tempel bilden die beeindruckende Pforte. Hier leben auch die Wasserbüffel, aus deren Milch der berühmte Mozzarella di bufala hergestellt wird.
Die höchste Erhebung des Parks ist der Monte Cervati im Zentrum des Cilentos. Nordöstlich findet man die steilen Karstfelsen, die Monti Alburni, die etwa 1742 m hoch sind sowie im Südwesten das Monte Bulgheria-Massiv, das die Landschaft nachhaltig geprägt hat.

Velia oder auch Elea, wurde in Campania etwa im Jahre 540 vor Christus als griechische Hafenstadt gegründet. Elea war eine sehr einflussreiche Hafenstadt in der Antike, die unter anderem am Krieg gegen Dionysios I. teilnahm, außerdem war sie ein enger Verbündeter Roms während des ersten Punischen Krieges sowie ein wichtiger Militärstützpunkt während des Zweiten Punischen Krieges. Im Jahre 88 vor Christus erhielt Elea den römischen Namen Velia sowie die Bürgerrechte.

Da die Handelsströme verlagert wurden und der Hafen zusehends verlandete, wurde die Stadt jedoch im 9. Jahrhundert aufgegeben.
Heute kann man die Ruinen, die in der Nähe der Stadt Ascena liegen, als ein Teil des Cilento-Nationalparks besichtigen.

Die Ruinenstätte Paestum, gleichfalls in der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes, liegt in der Provinz Salerno in Campania, direkt am Golf von Salerno.

Um 600 vor Christus wurde die Stadt unter dem Namen Poseidonia gegründet. Die gut erhaltenen Ruinen der großen Tempelanlagen dokumentieren den Wohlstand der damaligen Stadt. Um 273 vor Christus wurde die Stadt in Paestum umbenannt und zur lateinischen Colonia.
Während der Kaiserzeit verlor Paestum an Bedeutung und nach den Verwüstungen durch die Sarazenen und Normannen wurde die Stadt im 11. Jahrhundert schließlich aufgegeben.
In Paestum finden sich unter anderem die Basilika der Hera, die als einer der größten errichteten Steintempel gilt, sowie der Tempel der Athene und der Poseidontempel. Hinzu kommen ein römisches Amphitheater und auch die Stadtmauer ist gut erhalten. Hier erkennt man sowohl römische als auch lukanische Bauphasen.

Neapel ist die Hauptstadt Campanias und nach Mailand und Rom die drittgrößte Stadt Italiens.
Im Jahre 1995 wurde die gesamte Altstadt Neapels durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, dementsprechend viele sehenswerte Bauwerke findet man hier.
Unter anderem zum Beispiel das Castel dell’Ovo, eine Hafenburg aus dem 9. Jahrhundert, das auf einem, dem Stadtteil Santa Lucia vorgelagerten Felsen errichtet wurde. Die Fundamente der Burg werden allerdings auf das 5. Jahrhundert geschätzt.

Die Stadtburg Castel Nuovo, die im 13. Jahrhundert von Karl I von Anjou angelegt und im 15. Jahrhundert komplett umgestaltet wurde. Hier tagt heute der Stadtrat Neapels, außerdem hat das Museo Civico hier seinen Platz gefunden.

Aus dem 17. Jahrhundert stammt der Palazzo Reale, der Palast der Vizekönige, der an der Piazza del Plebiscito liegt. Der Palast ist heute ein Museum und beherbergt außerdem die Nationalbibliothek mit einem Bestand von über 2 Millionen Bänden, sowie Manuskripten, Zeitschriften, Papyri und Inkunabeln. Im 18. Jahrhundert entstand das damals größte Opernhaus der Welt, das Teatro San Carlo, das somit älter als die Mailänder Scala ist.

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