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Die verträumten Marken - der etwas andere Urlaub

Es ist ja allgemein bekannt, dass man in Italien keinen Schritt machen kann, ohne auf historisch wertvolle Raritäten zu stoßen. Jeder Stein und jedes Gebäude, jede Piazza und jeder Hügel hat eine eigene Geschichte zu erzählen. Deswegen werden viele Orte in Italien von Massen an Touristen überlaufen und beeinträchtigen ein bisschen den Genuß der Sehenswürdigkeiten.

Die Marken sind jedoch touristisch nicht so erschlossen wie andere Gebiete Italiens, zum Beispiel die Toskana und versprechen einen sowohl erholsamen als auch kulturell wertvollen Urlaub. Die Marken erstrecken sich zwischen der Adria und den Apenninen, bieten Strände, Hügeln und Gebirge, aber auch Kultur im Überfluß. Im Norden grenzen die Marken an die Emilia Romagna, im Süden an die Abruzzen. Im Westen bilden die Apenninen eine natürliche Grenze zur Toskana und Umbrien.

Auch hier, wie in ganz Italien, ist vor allem die Landschaft sehr reizvoll durch den Wechsel von Ebene, Hügel, Gebirge und Wasser. Im Süden sind die Sibellinischen Berge, ein Kalksteinmassiv, zu finden. Die Gipfel des Gebirges sind schneebedeckt, hier kann man auch Wintersport treiben. Zwischen den Gipfeln der Sibellinischen Berge ist der Monte Vettore der höchste Berg des italienischen Festlandes. Wenn man sich eher für die Natur interessiert, so müssen vor allem die Höhlen von Frasassi besichtigt werden. Hier findet sich eine der größten und schönsten Bärenhöhlen Europas. Wen es eher an den Strand zieht, der kann die Adria genießen und an den zahlreichen Stränden, die auch relativ flach sind, baden. Die Städtchen, zum Beispiel Civitanova Marche, entlang der Küste sind sehr malerisch und bieten meistens auch einen Wochenendmarkt, wo man alles, von Kleider über Schuhe bis hin zu CDs und Bücher, kaufen kann.

Wer sich für Kultur interessiert, der wird auch in den Marken nicht zu kurz kommen. Zu besichten sind vor allem Ancona, die Hauptstadt der Marchen, mit einem großen Hafen und einer mittelalterlichen Kathedrale. Weitere besichtigungswürdige Städte sind Urbino, Macerata, Camerino, Recanati und Loreto. Urbino überzeugt durch seinen Palazzo Ducale, in dem sich die Galleria Nazionale delle Marche befindet, eine Gemäldesammlung mit vor allem Gemälden des Renaissancemalers Piero della Francesca. In dieser Stadt wurde auch Raffallo, einer der größten Maler aller Zeiten, geboren. In seinem Geburtshaus ist ein kleines Museum untergebracht. Macerata und Camerino thronen, wie so viele im Mittelalter erbaute Städte, auf einem Hügel und bieten neben einer guten Aussicht auch schön begehbare und verwinkelte Sträßchen und Kleinodien, wie die Theater, zum Beispiel das Teatro Marchetti in Camerino. Meistens sind die Theatersäle sehr klein, jedoch fein. Die Bühnen haben meistens noch die Originalvorhänge und sind handbemalen mit Szenen aus Mythologien oder Theaterstücken und besonders sehenswert.

Recanati ist als Geburtsstadt des Dichters Giacomo Leopardi, einer der größten Dichter der italienischen Romantik, bekannt. Im Palazzo Leopardi, seinem Geburtshaus, ist vor allem die Bibliothek zu bewundern, eine der größten in Privatbesitz befindlichen Bibliotheken jener Zeit mit damals circa 20 000 Büchern.

Wer sich eher für die Religion interessiert, der sollte neben den Kathedralen und Kirchen, die sich in jeder Stadt Italiens finden lassen, vor allem Loreto besichtigen. Loreto ist der zweitwichtigste Wallfahrtsort Italiens, nach dem Petersdom in Rom. Die Basilika in Loreto beinhaltet das "Heilige Haus" und eine "Schwarze Madonna". Das "Heilige Haus" soll angeblich während der Kreuzzüge von Nazareth nach Loreto transportiert worden sein und das Geburtshaus der Heiligen Jungfrau sein. Die Geschichte klingt nicht mal so abwegig, wenn man bedenkt, dass das Meer vom Hügel aus, auf dem die Basilika steht, zu sehen ist und wenn man die Plünderungswut der Kreuzritter berücksichtigt. Auf jeden Fall wird ein einziger Urlaub in den Marken nicht ausreichen, um die Schönheit, die Natur und die allgegenwärtige Baukunst genießen und erforschen zu können.

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