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Molise - Italien

Die Region Molise ist von einer Gebirgslandschaft geprägt. Sie liegt zwischen der Adriaküste und Apennin. Hier existieren viele Gebirgsketten, Wälder und auch Schluchten.
Da die Region eine einzigartige Naturlandschaft besitzt, wurde Molise zur Biosphäre Italiens ernannt. Hier findet man noch viele unberührte Naturabschnitte und haben den Ruf, die saubersten in Europa zu sein.

Hier scheint das Leben still zu stehen. In Molise leben rund 320.000 Einwohner, meist in kleinen Dörfern. In Molise gibt es zwei Provinzen, einmal die Provinz Isernia und einmal die Provinz Campobasso.
An der Küste herrscht ein wenig Tourismus, ansonsten legen die Menschen hier sehr bescheiden und einfach.

In der Hauptstadt Campobasso leben rund 80.000 Einwohner, wo ein wenig mehr Leben herrscht. Hier gibt es viele Restaurants und Cafés und neben den altertümlichen Gebäuden, entdeckt man immer mehr Neubaugebiete, die den Besucher nicht abschrecken lassen sollte. Die Stadt hat einen berühmten Sohn, den Schauspieler Robert de Niro, dessen Vorfahren von hier aus, nach Amerika auswanderten. Gerade zu den Sommermonaten eignet sich ein Besuch, da hier dann viele Kinofestspiele stattfinden.

Landschaftlich gesehen, ist das Tal beim Volturno Fluss am schönsten. Hier befindet sich das kleine Dorf Castel San Vincenzo, welches an einem smaragdgrünen See liegt. Von hier aus gelangt man zu den Ruinen der Abtei San Vincenzo al Volturno. Es ist die zweitälteste Benediktinerabtei in Italien, die 702 von Mönchen gegründet wurde. Von hier aus gelangt man zu der Stadt Scapoli, wo der Zampogna erfunden wurde. Der Zampogna ist eine Variante des bekannten Dudelsacks.

In der Provinz Isernia kann eine Ausgrabungsstätte besucht werden. Hier befindet sich auch das Amphitheater, welches das höchst gelegene in Italien ist. Die grünen Hügel von Molise haben einen besonderen Reiz. Hier befindet sich die älteste Glockengießerei, die es auf der Welt gibt. In einem Museum werden die schönsten Glocken ausgestellt, die in alter und neuer Zeit hergestellt wurden.

Naturliebhaber kommen in dem Dorf Capracotta auf ihre Kosten. Hier gibt es in der Region viele Wildkräuterwiesen und Buchenwälder. Wer auf den umliegenden Bergen klettert, wird mit einer traumhaften Aussicht belohnt. Von hier aus hat man einen phantastischen Blick auf die Abruzzen, nach Apulien und das Latium. Zu den Naturreservaten gehören Collemelluccio und Montedimezzo.
Das Gebirgsmassiv Monte Matese befindet sich an der Grenze zu Kampanien. Hier haben die wilde Orchidee und der Matese Wolf ihre Heimat gefunden.
Nur wenige Menschen leben an der Grenze zu Apulien. Hier gibt es viele Olivenhaine zu bewundern.

Die kulinarische Küche ist bäuerlich und recht rustikal. Das Essen ist recht herzhaft und viele Gerichte sind mit Lamm oder Schaf versehen. Der Käse ist ein Genuss und es sollte unbedingt der "Provole", ein Büffelkäse, probiert werden.
Da Molise vom Massentourismus noch verschont geblieben ist, eignet sich hier ein Urlaub, um Land und Leute kennenzulernen und einen erholsamen Urlaub zu verbringen.

Die Temperaturen in den Monaten Mai bis Oktober sind sehr angenehm. Selten steigen die Temperaturen über 26 Grad Celsius, so dass man einen schönen Urlaub verleben kann.

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