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Sardinien - Italien

Allgemeines

Vor der Westküste von Italien liegt im Tyrrhenischen Meer die Insel Sardinien, die in ihrer Gesamtheit die Region Sardinien darstellt. Gegliedert ist die Insel Sardinien in die Provinzen Sàssari, Nuoro, Oristano und Cagliari, deren Hauptstädte den gleichen Namen tragen. Auf der ganzen Insel verteilt befinden sich unzählige Sehenswürdigkeiten.

Beim Betrachten der Gesamtfläche von Sardinien fällt auf, dass die Insel die drittgrößte Region von Italien darstellt.

Geschichte

Zum ersten Mal wird Sardinien in ägyptischen Unterlagen, die aus dem 13. Jahrhundert stammten erwähnt. Mit der Besiedlung der Insel wurde im 9. Jahrhundert vor Chr. begonnen. Nach wechselhaften Herrschaften wurde die Insel durch eine Kooperation im Jahr 1016 befreit. Über einen Tausch gegen Sizilien gelangte Sardinien nach Savoyen. Zugehörig zu Italien ist die Insel seit 1948, die seit dieser Zeit mit einem Sonderstatut ausgestattet ist.

Landschaftsbild

Sardinien wird überwiegend vom Bergland geprägt. Das hier befindliche Gennargentu-Massiv erreicht hier eine Höhe von bis zu 1.834 Metern. Die Felsküsten bieten einen schroffen Anblick. Im Nordosten der Insel zeigt sich Granitbergland, während das Bild der Insel im Nordwesten durch das Kalktafelland der Landschaft Nurra geprägt ist. Durch den Südwesten der Insel ziele die Campidano-Ebene.

Überwiegend ist Sardinien nur von Macchie überzogen. Ausgedehnte Korkeichenwälder erwarten den Besucher im Norden der Insel.

Orte

Im Nordwesten von Sardinien liegt die Stadt Sàssari. Universität 1562 gegründet, Dom, Museo Sanna.
Die Stadt Nuoro ist ein besonderes Fremdenverkehrsgebiet. Seit dem Jahr 1974 ist Oristano die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, die am Golf von Oristano gelegen ist. An der Bucht im Süden von Sardinien liegt die Stadt Cagliari. Weitere wichtige Städte sind Alghero und Porto Torres.

Sehenswertes

Die im Mittelalter gegründete Stadt Sàssari lädt noch heute mit vielen historischen Gebäuden zu einem Besuch ein. Gegründet wurde im Jahr 1562 die Universität 1562. Das Nationalmuseum Giovanni Antonio Sanna ist das wichtigste Museum von Sardinien und zeigt unter anderem wissenschaftliche Sammlungen.
Über eine Fläche von fünf Hektar erstreckt sich der Park Parco di Monserrato, der innerhalb von drei Jahren restauriert wurde, stellt heute den größten Park der Stadt dar.

Inmitten von Tälern und Bergketten liegt die Stadt Nuoro. Östlich der Stadt erhebt sich der Berg Monte Ortobene. Das landschaftliche Bild von Nuoro ist zudem wild geprägt und bietet schroffe Küsten. Die malerische Stadt Nuoro und die Umgebung bieten viele Sehenswürdigkeiten an, die es zu entdecken gilt. Besucher begegnen beispielsweise einer faszinierenden Mischung aus Museen, Kunst und Landschaft. So gilt die Kathedrale Santa Maria della Neve als eines der sehenswertesten Bauwerke auf Sardinien. Auf einem Spaziergang werden Besucher auch an den idyllischen Gärten der Piazza Vittorio Emanuele vorbei kommen.

Mit Oristano erwartet Besucher eine Stadt, die ummauert ist. Dort kann anhand von traditionellen Spaziergängen die Stadt erobert werden. Die Spaziergänge führen an Türmen, Kirchen und Museen vorbei und vermitteln auf diese Weise ein beeindruckendes Bild der Stadt. Ein Ausflug in das Dorf Marina di Oristano sollte auf keinen Fall fehlen, da hier der große Turm Torre Grande steht. Dieser hatte gegen Ende des 15. Jahrhunderts eine hohe Bedeutung für die Kontrolle über den Hafen.

Die Hafenstadt Cagliari ist ein Paradies voller Sehenswürdigkeiten, so dass im Urlaub keine Langeweile aufkommt. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten gehören der Botanische Garten, das Rathaus von Cagliari sowie der ehemalige Palast des Vizekönigs, der Palazzo Viceregio. Keinesfalls sollte der Blick der Aussichtsterrasse der Bastione de San Remy versäumt werden.

In Barumini ist zudem Weltkulturerbe der Unesco zu bestaunen. Dort stehen bronzezeitliche Turmbauten, auch Nuraghe genannt.

Sardinien ist auch für seine schönen Küstengebiete bekannt. Dazu gehört die Costa Smeralda, auch Smaragdküste genannt. Deren Mittelpunkt ist der Jachthafen Porto Cervo. Weitere wunderschöne Küstenregionen sind die Costa Rei, die Costa Verde, die Costa Paradiso und die Costa del Sud.

Die sardische Küche bietet den Besuchern viele Highlights. So gehören dazu unter anderem der Pecorino, das Hirtenbrot Pane Carasau, die Nudelsorte Malloredus und die Süßspeise Sebadas. Für die Weinliebhaber bietet sich der kräftige Rotwein Cannonau und der Rotwein Monica di Sardegna sowie der Weißwein Vernaccia an.

Sportinteressierte kommen auf Sardinien im Urlaub nicht zu kurz. Zunächst bietet sich hier der Wassersport mit Tauchen, Segeln, Schnorcheln, Windsurfen und Kitesurfen an. Durch die bergige und hügelige Landschaft kommen auch die Kletterer auf ihre Kosten.

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