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Geschichte Kroatiens

Die Geschichte Kroatiens beginnt mit der Gründung des Staates „Illyrien“ im 3. Jahrhundert v. Chr. und der anschließenden römischen Unterwerfung. Mit dem Untergang Westroms wurden Istrien und Dalmatien Teile des oströmischen Reiches und im 6. Jahrhundert erfolgte teilweise die Besiedlung durch die Kroaten. Nach dem Sieg Karls des Großen über die Awaren wurde Pannonien Teil des Frankenreiches und Dalmatien Teil der Byzanz. Im 8. Jahrhundert entstand das erste kroatisch Fürstentum unter Fürst Branimir. Anschließend wurden, auf fränkischem Gebiet unter Borna, auf pannonischem unter Ljudevit, zwei weitere Fürstentümer gegründet, die sich erfolgreich gegen Besatzer behaupten konnten. Papst Johannes VIII. titulierte 879 den Fürsten Branimir zum „regnum croatorum“ - der Grundstein für ein Königreich Kroatien war gesetzt.

925 wurde Tomislav König Kroatiens und verteidigte es gegen Ungarn. Tomislav konnte sein Königreich durch ein byzantinisches Bündnis um Teile der Adriaküste erweitern und es somit nahezu auf die heutige Größe Kroatiens ausdehnen. Zahlreiche Küstenstädte suchten jedoch den Anschluss an Venedig und wurden nach einem Flottenangriff unter venezianische Verwaltung gestellt. Als König Zvonimir I., der mit einer ungarischen Prinzessin verheiratet war, anschließend ohne Nachkommen starb, erhob Ungarn Erbansprüche. Der ungarische König Koloman setzte sich anschließend gegen König Svacic durch und wurde somit König von Kroatien in Personalunion mit Ungarn.

Diese Personalunion blieb (mit Einschränkungen während der Türkenangriffe) bis 1918 bestehen. Papst Leo X. nannte Kroatien ein „Bollwerk des Christentums“, da es als Pufferzone gegen die Osmanen bestand, jedoch auf ein kleines Gebiet zwischen Donau und Adria schrumpfte. Nachdem der Widerstand gegen die Türken kippte erkannte Kroatien Ferdinand I. von Habsburg als König an. 1699 kehrte, nach einer entscheidenden Niederlage der Türken vor Wien, Frieden in Kroatien ein und es wurde unauflösbarer Bestandteil der ungarischen Stephanskrone.
Napoleon I. legte zu Beginn des 19. Jahrhunderts Provinzen an, die kroatische Verwaltungsgebiete beschrieben und die - damals Illyrisch genannte Volkssprache - wurde als Amtssprache eingesetzt. Durch ungarisch-österreichische Konflikte erreichte Ban Josip Jelacic anschließend einen Autonomiestatus für Kroatien.

Nach der Niederlage der Mittelmächte im ersten Weltkrieg entriss sich Kroatien von Ungarn durch den „Nationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben“. Um eine schnelle Einigung zu erzielen wurde anschließend am 1. Dezember 1918 das „Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen“ ausgerufen. Die aufflammende Kroatische Bauernpartei lehnte eine Monarchie jedoch ab und forderte unter Berufung auf Wilsons „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ ein selbständiges Kroatien. Anschließend trat eine Verfassung in Kraft, die einen zentralistischen Staat unter de facto Vorherrschaft der Serben ermöglichte. Nachdem König Aleksandar anschließend alle Parteien verbieten und das Land in „Königreich Jugoslawien“ umbenennen ließ, kamen erste kroatische Ustascha-Bewegungen gegen die „serbischen Unterdrücker“ auf.
Während des zweiten Weltkriegs wurde Jugoslawien von den Achsenmächten geschlagen und die Regierung kapitulierte. Da die Kroatische Bauernpartei die Zusammenarbeit mit den Deutschen ablehnte, übergab sie die Macht an die Ustascha-Bewegung unter Ante Pavelic, der am 10. April 1941 den „Unabhängigen Staat Kroatien“ proklamierte.

Zum Ende des zweiten Weltkrieges wurde in der zweiten AVNOJ (Antifaschistischer Rat der Volksbefreiung Jugoslawiens) -Konferenz beschlossen, dass Kroatien Teilrepublik der neuen „Föderativen Volksrepublik Jugoslawien“ wird, die seit 1963 „Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien“ heißt. Unter den Repressionen des Sozialismus entwickelte sich jedoch ein starkes Nationalbestreben aus: Der „Kroatische Frühling“. Als sich Unabhängigkeits- und Demokratiebestrebungen nach Titos Tod 1980 häuften, spitzte sich die Lage in Jugoslawien zu.

Unter Franjo Tudman wurden 1990 die ersten Wahlen abgehalten. Nachdem die neue kroatische Regierung am 25. Juni 1991 ihre Unabhängigkeit erklärte kam es zu ersten militärischen Auseinandersetzungen. Im Dezember 1991 erkannte Deutschland, vertreten durch Genscher, als erstes Land diese Unabhängigkeit an. Dennoch dauerte der Krieg bis Juli 1995, als nach den Militäroperationen „Blitz“ und „Sturm“, das Dayton-Abkommen in Kraft trat. Seit 1996 erholt sich Kroatien von den Kriegsfolgen.

 

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