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Politische Ereignisse in Kroatien

Erstmals besiedelt wurde das heutige Kroatien im 12. Jahrhundert vor Christus, das belegen archölogische Funde an der Küste Dalmatiens.
Unter Kaiser Augustus (Okatavian) wurde Dalmatia im Jahr 34 vor Christus eine römische Provinz, aber erst im 9. Jahrhundert wurde aus der Provinz Dalmatia, Kroatien.

924 wurde Tomislav zum ersten König von Kroatien gekrönt und unter König Petar wurde Kroatien 1059 römisch-katholisch.

Seine Selbstständigkeit verlor das Königreich Kroatien, als 1102 der Ungar Koloman sich zum König krönen ließ und die Kroatien ein Teil von Ungarn wurde. Diese Union bestand mit Unterbrechungen durch die Türkenkriege bis 1918.

Im 15. Jahrhundert wurde das Staatsgebiet des heutigen Kroatien durch verlorene Kriege gegen das Osmanische Reich in mehrere Teile zerrissen.
Der größte Teil fiel an das Haus Habsburg, Dalmatien und Istrien kamen zur Republik Venedig. Nur Dubrovnik blieb bis 1808 unabhängig.
Mitte des 19. Jahrhunderts verlangte die Mehrheit der Kroaten die Selbstbestimmug und Unabhängigkeit, aber erst nach dem Ende der Ersten Weltkrieges gelang die Trennung von Österreich-Ungarn.
Daraufhin besetzten Italienische Truppen Kroatische Gebiete an der Ostküste der Adria. Die Kroaten wehrten sich und schlossen sich mit Serbien und Slowenien zu einem Königreich zusammen. Die Mehrheit der Kroaten lehnte diese Zwangsgemeinschaft allerdings ab und verlangte eine freie Republik Kroatien, zumal sie sich von den zahlenmäßig überlegenen Serben unterdrückt fühlten. Um einem Bürgerkrieg zuvor zu kommen, rief König Aleksandar I. 1929 das Königreich Jugoslawien aus. Der beim Volk äußerst unbeliebt Monarch regierte das Land mit Hilfe serbischer Offiziere diktatorisch und brutal.

Als Gegenpol gründete Ante Pavlic mit der Unterstützung des italienischen Diktators Mussolini die Ustasa Bewegung.
Im April 1941 kapitulierte das Königreich Jugoslawien und Ante Pavelic rief die freie Republik Kroatien aus.
Unter seinem diktatorischen Regime wurden Serben, Juden, Sinti und Roma vefolgt und in Konzentrationslagern grausam ermordet. Erst 1943 gelang es der kroatischen Partinsanenbewegung das Land nach und nach unter ihre Kontrolle zu bekommen. Einer der führenden Partisanen war Josip Broz Tito.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Kroatien eine der sechs Teilrepubliken der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien unter Präsident Tito.
1971 wollte Kroatien die Unabhänigkeit von der mehrheitlich von Serben geführten Regierung, doch die Protestbewegung "Kroatischer Frühling" wurde zerschlagen. Als Präsident Tito 1980 starb wurde die Konflikte zwischen Serben und Kroaten immer stärker. Franjo Tudman, ein Weggefährte Titos, wurde zum Sprecher der kroatischen Minderheit und zwang die jugoslawische Regierung ein Mehrparteiensystem zuzulassen. 1990 gründete er die Volkspartei Kroatische Demokratische Gemeinschaft.
Unter Protest der Serben gewann Tudmans Partei die Wahlen und damit die Mehrheit der Sitze im Parlament. Tudman wurde zum ersten Präsidenten Kroatiens gewählt.
Doch noch immer bestand die Mehrheit der Jugoslawen aus Serben und diese versuchten die Autonomieversuche Kroatiens militärisch zu unterbinden.

Es folgte der fast vierjährige Kroatienkrieg in dem Serbien immer wieder versuchte, Kroatisches Gebiet zu annektieren. 1995 siegte Kroatien und der Friedensvertrag von Dayton wurde unterzeichnet.
2001 sicherte sich die Republik Kroatien den freien Zugang zum Europäischen Binnenmarkt und bewarb sich offiziell um die Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Die Beitrittsverhandlungen verzögerten sich, da Kroatien sich nach Auffassung des Den Haager Kriegsverbrechertribunal, nur zögernd nach dem flüchtigen Kriegsverbrecher Ivo Sanader fandete.
Im Jahr 2007 wurde Kroatien als nichtständiges Mitglied für zwei Jahre in den UN Sicherheitsrat gewählt.

Nach der neuen Verfassung wird der Staatspräsident alle fünf Jahre gewählt. Das erste Staatsoberhaupt der Republik Kroatien wurde 2000 Stjepan Mesic, der 2005 für eine zweite Amtzeit gewählt wurde.
Im Zuge von Staatspolitischen Reformen wurde die politische Macht des Präsidenten stark eingeschränkt.
Der Präsident ernennt unter anderem den Premierminister und die Mitglieder der Regierung und kann Parlamentswahlen einberufen.
Kroatiens Parlament ist ein Ein-Kammer-Parlament mit 152 Abgeordneten.
Seit den Wahlen 2007 wird das Land von einer Koalition aus fünf Parteien regiert. Stärkste Partei ist die Kroatische Demokratische Union unter Premierminister Ivo Sander mit 63 Sitzen im Parlament.

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