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Asturien - die Wiege Spaniens

Die spanische Provinz Asturien wird geprägt durch die immergrüne Landschaft zwischen der Küste am Golf von Biscaya mit ihren herrlichen Stränden und beeindruckenden Klippen und dem Kantabrische Gebirge mit seinen bis zu 2648 Meter hohen Gipfeln. Circa ein Drittel der Fläche davon, besteht aus geschützter Natur, in der sich Spuren aus der Zeit der Dinosaurier ebenso finden lassen, wie frei lebende Braunbären, Wölfe, Geier und Adler.
Große Teile der reichlich eine Million Einwohner halten sich vor allem in den Städten und Ortschaften an der Küste und den zentralen Landesteilen auf, wogegen die Gebirgsregionen nur schwach besiedelt sind.

Die Geschichte der im Nordwesten der Iberischen Halbinsel liegenden Region lässt sich bis in die Steinzeit zurück verfolgen. Zeugnisse davon liefern Höhlenmalereien mit Tierdarstellungen und die zahlreichen gefundenen Dolmen - vorgeschichtliche Bauwerke, die aus megalithischen Steinblöcken errichtet wurden. Durch die Iberer erfolgten die ersten Ansiedlungen, die vor allem der Gewinnung von Gold dienten. Später siedelten hier die Kelten, bevor kurz vor der Zeitenwende das Gebiet von Asturien Bestandteil des Römischen Reiches wurde.
Die später folgenden Muslime wurden schließlich im Jahr 722 von den ansässigen Christen besiegt und es entstand das Königreich Asturien. Im 13. Jahrhundert wurde es mit Kastilien vereinigt.
Im Zuge der Industrialisierung Spaniens wuchs Asturien zu einem Zentrum des Bergbaus und der Schwerindustrie heran, aus dem eine starke Arbeiterbewegung entstand. Aus ihr entwickelte sich ein Zentrum des republikanischen Widerstands im Spanischen Bürgerkrieg.
Zu Beginn des Jahres 1982 erhielt Asturien seinen Autonomiestatus.

Die Hauptstadt Asturiens ist Oviedo mit seinen sehenswerten Plätzen, der spätgotischen Kathedrale und den vielen Apfelweinschenken. Die Hafenstadt Gijon ist die einwohnermäßig größte Stadt, die das industrielle Zentrum der Region darstellt. Allerdings entwickelt sich die Industrie aufgrund billiger ausländischer Konkurrenz eher rückläufig, was zu einer hohen Arbeitslosigkeit in den Städten geführt hat.
Dagegen spielt die Landwirtschaft, begünstigt durch das gemäßigte, feuchte Klima, eine nach wie vor große Rolle. Asturien gilt als die Milchkammer Spaniens.
Da gerade das Klima erwähnt wurde, sei an dieser Stelle bemerkt, dass von Mitte Juni bis Ende September die Werte der Wassertemperaturen von etwa 20°C, das Baden im Atlantik recht angenehm erscheinen lassen, zumal die Lufttemperaturen in Asturien aufgrund des ozeanischen Klimas sehr ausgeglichen sind. Niederschläge sind nicht selten, jedoch oft nur von kurzer Dauer.

Touristisch ist Asturien recht gut erschlossen, jedoch überwiegt bisher der Inland-Tourismus.
Dabei bieten sich dem Urlauber beeindruckende Landschaften und Sehenswürdigkeiten. Der westliche Küstenabschnitt mit den Kleinstädten Luarca und Cudillero bietet das grandiose Erlebnis einer bis zu 90 Meter hohen Steilküste. Auf ihr und den ins Meer hineinragenden Landzungen, finden zahlreiche Küstenvögel ideale Lebensbedingungen. Sandstrände findet man hier nur selten, dafür befindet sich ein großes Torfmoorgebiet in der Nähe von Las Duenas.
Zu den schönsten Küstenabschnitten Nordspaniens gehört unzweifelhaft der schmale Streifen zwischen der Mündung des Flusses Nueva und der Grenze zur Provinz Santander. Idyllische Strände mit kleinen Fjorden und vorgelagerten kleinen Felseninseln und geschützte Buchten bilden eine beeindruckende Kulisse für die spektakulären Springquellen, die als Wasserfontänen an manchen Stellen emporschießen. Besonders bei Flut im Winter ist dies ein grandioses Schauspiel.
Sehenswert sind weiterhin der Inlandstrand von Las Acacias und die malerische Kleinstadt Lianes.
Fast an der gesamten Atlantikküste entlang, führt der Jakobusweg zum Pilgerziel Santiago de Compostela.

Ein wahres Wanderparadies bietet das Biosphärenreservat Picos de Europa. Die Bergmassive dieses Gebietes mit Schluchten und grünen Tälern verbergen neben den Bergseen von Covadonga, seinem Höhlensystem Sistema del Trave und den malerischen Bergdörfern Bulnes und Camarmena nur einige der vielen erlebenswerten Wanderziele. Ein besonderes Erlebnis bietet sich vom Wallfahrtsort Covadonga aus, wenn der Blick auf ein Bergmassiv fällt, das sich gigantisch steil über das Meer erhebt.

Noch heute führt der spanischen Thronfolger den Titel "Fürst von Asturien". Ausgangspunkt hierfür waren die Erfolge der Asturier im Kampf um die Unabhängigkeit Spaniens. Ebenso könnten jedoch auch die Einmaligkeit und Schönheit von Natur und Landschaft dieser Region, einen solchen Titel rechtfertigen.

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