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Barcelona

Die 1,6-Millionen-Einwohner-Stadt Barcelona liegt im Nordosten Spaniens und ist die Hauptstadt der autonomen Region Katalonien. Die Stadt liegt am Mittelmeer und befindet sich ca. 120 Kilometer südlich der Pyrenäen. Im Ballungsraum von Barcelona leben ungefähr 4 Millionen Menschen.

Klima

Das Klima in der Region um Barcelona ist mediterran bis subtropisch mit heißen Sommern und milden Wintern bei ganzjährig fallenden Niederschlägen. Das Monatsmittel im Juli liegt bei ca. 24 Grad Celsius, im Dezember erreicht das Thermometer durchschnittlich 10 Grad.

Geschichte

Bereits im 3. und 2. Jahrhundert vor Christus siedelten iberische Völker im heutigen Katalonien. Zu dieser Zeit war das Land von den Karthagern besetzt. Hamilkar Barkas, der Vater des legendären Feldherrn Hannibal, soll die Stadt unter dem Namen Barkeno gegründet haben. Sagen zufolge hat der griechische Halbgott Herakles schon 1153 v. Chr. den Grundstein der heutigen Stadt Barcelona gelegt.

Zur Zeit der römischen Besatzung unter Kaiser Augustus wurde die Siedlung – sie trug nun den Namen Barcino –zu einem castrum (Militärlager) ausgebaut und bekam somit eine strategisch wichtige Bedeutung. Die Römer errichteten eine Stadtmauer und ein Forum (heute Placa de Sant Jaume), kultivierten Wein und Weizen und erweiterten das Stadtgebiet kontinuierlich. Barcino zählt im zweiten Jahrhundert vorchristlicher Zeit bereits 5 000 Einwohner.

Durch das Edikt von Mailand, in dem Kaiser Konstantin der Große den römischen Bürgern Religionsfreiheit gewährte, ließen sich immer mehr Christen in Barcino nieder.
Nach dem Untergang des weströmischen Reichs stand Barcino unter dem Einfluss der Westgoten und wurde 507 Hauptstadt des fränkischen Reichs. Dennoch wurde weiterhin Vulgärlatein gesprochen, was auch an der starken Stellung der katholischen Bischöfe in Barcino lag. Die Stadt ergab sich 717 dem Ansturm der Mauren und konnte somit vor der Zerstörung bewahrt werden.

In der Spanischen Mark führten Grafen aus dem Hause der Karolinger die Geschicke der Stadt. 1137 schließlich wurden die Grafschaften von Aragonien und Katalonien zu einem losen Staatenbund zusammengeführt. Barcelona stieg zu einer wichtigen Handelsmetropole auf.

Im französisch-spanischen Krieg Mitte des 17. Jahrhunderts kämpfte Katalonien an der Seite Frankreichs. Im Pyrenäenfrieden von 1659 musste Katalonien wichtige Teile nördlich der Pyrenäen an Frankreich abtreten. Während des Spanischen Erbfolgekriegs stellte sich Katalonien auf die Seite von Habsburg und wurde – nachdem der Bourbone Philip V. auf den Thron stieg – von französischen Truppen besetzt. Der Autonomie-Status der Region war damit beendet.

Im 19. Jahrhundert erlebte Barcelona einen wirtschaftlichen Aufschwung, der 1888 mit der Weltausstellung seinen Höhepunkt fand. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts war Barcelona Schauplatz des spanischen Bürgerkrieges, dem viele Zivilisten zum Opfer fielen.

Nach der Franco-Diktatur wurde Katalonien das Zentrum der Demokratiebewegung (Transición). Der autonome Status, der Estatut de Autonomica, wurde wieder hergestellt und die katalanische Kultur erlebte eine Renaissance. Barcelona öffnete sich der Welt und richtete im Jahr 1992 die Olympischen Spiele aus.

Sehenswürdigkeiten

Berühmtestes Bauwerk der Stadt Barcelona ist die Basilika Sagrada Familia, deren Bau 1882 begonnen wurde und bis heute noch nicht abgeschlossen ist. Ihre zuckerbäckerartigen Türme sind im neukatalanischen Stil gehalten, der von Architekt Antonio Gaudi geprägt wurde.

Im Zentrum der Stadt steht die Placa Catalunya. Der Verkehrsknotenpunkt verbindet Altstadt und neue City. Hohe Häuser bilden eine atemberaubende Kulisse des Platzes, der Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurde und Sitz vieler großer Firmen ist.

Von hier aus gelangt der Besucher zur 1,2 Kilometer langen Promenade Las Ramblas. Die Flaniermeile ist Anlaufpunkt für Straßenkünstler und bietet den Fußgängern diverse Einkaufsmöglichkeiten. Nette Cafés und Markstände säumen die berühmteste Allee Barcelonas.

Besonders beliebt bei Touristen ist auch der Irrgarten Parc del Laberint im Stadtviertel Horta-Guinardó. Er steht im ältesten Park Barcelonas.

Für Fußballfans lohnt sich auch ein Besuch des Stadions Camp Nou, in dem der FC Barcelona seine Heimspiele austrägt. Die Spielstätte bietet Führungen an und ist bequem per U-Bahn zu erreichen.

Der Stadtstrand von Barcelona lockt jährlich Zehntausende Besucher an. Am Abend finden hier in Hafennähe zahlreiche Partys statt.

Infrastruktur

Barcelona verfügt über ein sehr gut ausgebautes Verkehrsnetz. Die AVE-Hochgeschwindigkeitsstrecke verbindet die katalanische Metropole mit der Hauptstadt Madrid. Der zweitgrößte Flughafen Spaniens El Prat befördert jährlich 33 Millionen Fluggäste. An der Küstenlinie verkehrt eine Regionalbahn, die sehr gut an Busse und U-Bahnen angebunden ist.

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