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Die Kanaren

Kanarische Inseln

Geographische Lage und Besonderheiten der Kanaren:

Die sieben Haupt - und sechs Nebeninseln der Kanaren befinden sich ca. 1000 km bis 1500 km südlich ihres Mutterlandes Spanien, im Atlantischen Ozean, westlich der nahe gelegenen nordafrikanischen Küste (ca. 100 bis 500 km), etwa in gleicher Höhe mit Marokko und der Westsahara.

Zu den Hauptinseln der Kanaren zählen Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera und El Hierro

Die Nebeninseln Graciosa, Alegranza, Lobos, Roque de Oeste, Roque de Este und Montana Clara verteilen sich hauptsächlich um die nordöstlichste der kanarischen Inseln, Lanzarote

Die Gesamtfläche aller kanarischen Inseln beläuft sich auf 7242 km², die Einwohnerzahl liegt bei ca. 2.000.000.

Die Inseln auf den Kanaren sind sämtlich vulkanischen Ursprungs, die landschaftlichen Unterschiede der Inseln untereinander jedoch sind enorm.

Während die Inseln Fuerteventura und Lanzarote eher karg sind, Fuerteventura sogar als „wüstenähnlich“ bezeichnet wird, herrscht auf Gran Canaria eine ausgesprochene Vielfalt der Flora und Fauna und die Insel wird sogar in 14 Mikroklimazonen unterteilt.

Einige Vulkane der Kanaren sind bis in die heutige Zeit noch aktiv, wobei der letzte Vulkanausbruch 1971 auf La Palma statt fand.

Verwaltung:

Die kanarischen Inseln sind eine autonome Gemeinschaft, bestehend aus 2 Provinzen:

1. Las Palmas, mit den zugehörigen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote und der gleichnamigen Provinzhauptstadt Las Palmas / Gran Canaria.
2. Santa Cruz, mit den zugehörigen Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro und der gleichnamigen Provinzhauptstad Santa Cruz / Teneriffa.

Die offizielle Amtssprache auf allen kanarischen Inseln ist spanisch, gesprochen wird jedoch kanarisches spanisch, das sich in seinen Dialekten teilweise erheblich von der Sprache des Festlandes unterscheidet.

Die Kanaren sind von der Mehrwertsteuer befreite Gebiete. Es gilt ersatzweise eine deutlich geringere sogenannte „Inselsteuer“ deren Prozentsatz augenblicklich bei 5 % liegt

Klima auf den Kanaren:

Die oben genannte Nähe zur Sahara bedingt unter anderem auch das ganzjährig angenehm milde und niederschlagsarme Klima auf allen kanarischen Inseln.

Die Lufttemperaturen liegen durchschnittlich bei 25°C im Sommer, sowie bei 17°C in den Wintermonaten, die Wassertemperaturen schwanken zwischen ca. 22°C im Sommer und 17°C im Winter.

Eine klimatische Besonderheit, ist die sogenannte Calima, die mit dem Ostwind sehr trockene und warme Luft, angereichert mit Saharastaub auf die Kanaren bringt. Die Lufttemperatur steigt dann an, während die Luftfeuchtigkeit deutlich verringert wird. Diese Einbrüche des sonst gewöhnlich sehr angenehmen und ausgeglichenen Klimas können über einen Zeitraum von mehreren Wochen anhalten.

Geschichte:

Schon ca. 2000 v. Chr. werden erste Besiedelungen der kanarischen Inseln vermutet. Woher die damaligen Siedler kamen, ist nicht eindeutig erwiesen, doch es wird davon ausgegangen, dass sich unter anderem entflohene römische Sklaven und, einige Jahrhunderte später, Berber aus Nordafrika auf den Kanaren niederließen.
Die Ureinwohner der Inseln, die „Guanche“ wurden im frühen 15. Jahrhundert, durch die Eroberung der Kanaren, für die spanische Krone, durch Jean de Bethencourt und später von Alonso Fernandez de Lugo, teilweise getötet und verschleppt. Durch die anschließende Vermischung der Kulturen, wurde die Lebensweise der Guanche fast vollständig verdrängt.
Die Museen „Museo Canario“ in Las Palmas / Gran Canaria und „Museo Arqueologico“ in Puerto de la Cruz / Teneriffa, werden Artefakte des ursprünglichen kanarischen Volkes ausgestellt, sowie die Geschichte der Inseln anschaulich erzählt.

Tourismus:

Die Anfänge des Fremdenverkehrs auf den Kanaren zeichnen sich um 1968 ab.

Aus touristischer Sicht sind die kanarischen Inseln Lanzarote, Fuerteventura, Teneriffa und Gran Canaria die bekanntesten und populärsten Ferieninseln der Kanaren.
Aber auch La Gomera und La Palma rücken in letzter Zeit etwas mehr in den Vordergrund der Aufmerksamkeit der Urlauber.

Auf den Flughäfen der Inseln herrscht reger Linien - und Charterflugverkehr, darüber hinaus befinden sich 2 der größten Seehäfen der Welt auf Gran Canaria und Teneriffa.

Die Möglichkeiten für Urlaubsaktivitäten auf den kanarischen Inseln sind vielfältig.
Zahlreiche, weitläufige Sand - und Kiesstrände auf den Inseln, machen diese zu einem beliebten Urlaubsziel für Sonnenhungrige und Wasserratten.

Diverse Nationalparks, wie der bekannte Timanfaya-Nationalpark auf Lanzarote und Naturschutzgebiete, sowie die Naturkunstwerke des kanarischen Künstlers und Architekten, Cesar Manrique, beispielsweise ein von ihm angelegter Kakteengarten (Jardin du Cactus), bieten Urlaubern interessante Sehenswürdigkeiten.

Museen und historische Altstädte bieten Aufschluß über Kultur und Geschichte der Inseln.

Sportangebote wie Surfen und Paragliding, sowie Ausflüge per Jeep oder Schiff machen den Urlaub abwechslungsreich und interessant.

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