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Land und Leute Spanien

Zum Land:

Spanien nimmt den größten Teil der iberischen Halbinsel ein. Die Nachbarn sind Portugal, Frankreich, Gibraltar (die englische Kronkolonie), Andorra. Zu Spanien gehören auch die Kanaren und die Balearen, sowie in Nordafrika die Städte Melilla und Ceuta. Lange dachten die Franzosen, dass hinter den Pyrenäen Afrika zu finden ist. Obwohl das natürlich nicht der Fall war, ist der Einfluß des norafrikanischen Kulturkreises in Spanien immer noch spürbar.
Zwischen Spanien und Afrika liegt nur die 15 km breite Straße von Gibraltar. Die Klimatrennung ist scharf, im Norden gemäßigt und feucht, im Süden sommertrocken. Im Norden und Nordwesten findet man grüne Wälder (Buchen, Eichen etc.) und Wiesen, südlich ist die Landschaft karg und dürr. Im Juli erreichen die Höchsttemperaturen in Madrid im Sommer 24 ° Celsius und gegen Süden steigen sie noch weiter. Nicht nur der Klimaunterschied ist groß, auch die Mentalität der Bewohner. Der Norden schon früh an Europa und die Industrialisierung gebunden, aufgeschlossen und modern. Der Süden hingegen blieb den alten Traditionen treu. Auf die historische Entwicklung wirkten sich zahlreiche Eroberungen aus. Aus der Zeit der maurischen Eroberung, finden sie die Alhambra (maurischer Palast) in Granada. Die Römer bauten große Städte, entwickelten das Verkehrssystem und beeinflußten die Sprache der Bewohner.

Die spanische Mentalität:

Keine allzu großen Sorgen sollte man sich machen, wenn in einer Bar in Spanien über Fußball gesprochen wird. Es kann heftig werden. Das spanische Wort für Streit ist "discusion". Der Spanier sieht in dieser Art der Konversation noch lange kein Problem, der deutsche Urlauber würde wahrscheinlich schon die Flucht ergreifen Das Volk gilt als leichtsinnig, stolz und temperamentvoll, lebensfroh, aber auch tiefgründig in seiner Trauer. Durch jahrelange Gastarbeit im Ausland, Einbindung in das konservativere Nord- und Mitteleuropa und auch gesetzlicher Regelungen, haben sich diese Eigenschaften sicherlich im Laufe der letzten Jahre gemäßigt. Was sie sich sicherlich nicht nehmen lassen ist der Stierkampf. Tradition hat immer noch einen hohen Stellenwert. In das katholische Kirchenjahr eingebunden finden zahlreiche Prozessionen, Umzüge und Feste statt. An den Nachmittagen wird von den Spaniern sicherlich noch teilweise Siesta gehalten, aber man kann davon ausgehen, dass sich das Bild des "trägen Spaniers" in den Jahren gewandelt hat. Durch wirtschaftliche Zwänge und niedrige Löhne sind die Spanier oftmals gezwungen Nebenerwerbstätigkeiten nachzugehen um den Familienunterhalt zu bestreiten. Viele sind in der Touristikbranche beschäftigt, die seit 1950 sehr großen Aufschwung genommen hat. Mallorca, Ibiza, Menorca sind beliebte Urlaubsinseln, wegen des milden Klimas im Winter und dem ausgiebigen Sonnenschein Mitte des Jahres. Leicht erreichbar, handelt es sich um Touristenmagneten.

Es ist das gößte Strandurlauberziel der Welt.

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